10 January 2026, 14:36

SSV Ulm kämpft mit vier Niederlagen in Folge gegen den Abstieg

Spieler werden beim Fußballspielen auf einem von einem Maschendrahtzaun umgebenen Feld gezeigt, mit Bäumen, Leitern und Strommasten auf der anderen Seite.

SSV Ulm kämpft mit vier Niederlagen in Folge gegen den Abstieg

SSV Ulm steckt nach vier Niederlagen in Folge in einer schwierigen Phase. Der Verein liegt aktuell auf Platz 18 – zwei Punkte unter dem Relegationsstrich. Finanzielle Stabilität und jüngste Veränderungen in der Führungsebene könnten nun den Weg für die Wende weisen.

Verletzungspech verschärft die Krise: Mit Jo Reichert, Jonas David und Dominik Martinović fehlen gleich drei Leistungsträger seit Langem verletzungsbedingt. Diese Ausfälle hinterlassen im Kader spürbare Lücken – gerade in dieser entscheidenden Phase.

Auch abseits des Platzes tut sich etwas: Geschäftsführer Michael Hiller teilt sich nun die Entscheidungsgewalt mit Sportdirektor Markus Thiele. Zudem hat Vereinspräsident Thomas Oelmayer zusätzliche Unterstützung zugesagt. Trotz wachsender Fan-Unmutsäußerungen – unter anderem mit "Thiele raus"-Rufen – schloss Oelmayer eine Entlassung Thieles kategorisch aus. Finanziell steht der SSV Ulm jedoch solide da: Ein Gewinn von 1,9 Millionen Euro aus der Vorsaison schafft Spielraum für den Winter-Transfermarkt. Oelmayer bestätigte bereits, diese Mittel für Verstärkungen nutzen zu wollen. Fehler in der Kaderplanung während der Sommer-Transferperiode hatten maßgeblich zur aktuellen Schwächephase beigetragen.

Mit frischem Führungsrückhalt und finanziellen Mitteln will der SSV Ulm nun die sportlichen Probleme angehen. Die Wintertransferperiode bietet die Chance, den Kader zu stärken und aus der Abstiegszone zu entkommen. Priorität hat derzeit jedoch Stabilität – nicht radikale Umbrüche.