SSV Ulm kämpft mit Neuzugängen um den Klassenerhalt in der 3. Liga
Brigitta SchülerSSV Ulm kämpft mit Neuzugängen um den Klassenerhalt in der 3. Liga
SSV Ulm kämpft um den Klassenerhalt in der 3. Liga
Nach einer schwierigen Saison bangt der SSV Ulm um den Verbleib in der 3. Liga. Aktuell steht die Mannschaft mit sechs Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf dem 18. Tabellenrang. Trainer Pavel Dotchev will den Klassenerhalt sichern – und damit auch die Verlängerung seines eigenen Vertrages.
Um die Truppe zu verstärken, hat der Klub bereits vier Neuzugänge verpflichtet. Abu-Bekir Ömer El-Zein und Luca Bazzoli, beide aus der 2. Bundesliga kommend, bringen Erfahrung aus einer höheren Spielklasse mit. Zudem stoßen mit Niko Vukancic und Streli Mamba zwei ablösefreie Spieler zum Team, wobei Mamba wertvolles Bundesliga-Know-how einbringt.
Unterdessen steht der Wechsel von Mittelfeldspieler Max Brandt zu Rot-Weiss Essen bevor, die ihn bereits seit Wochen im Visier haben. Trotz dieses Abgangs hält Ulm weiterhin Ausschau nach Verstärkungen – vor allem nach Spielern, die sofort Wirkung zeigen können.
Für die Zukunft plant der Verein, im Januar 2026 gezielt nach kostengünstigen Optionen zu suchen. Gerüchten zufolge gibt es Interesse an ablösefreien Spielern oder Leihgeschäften, etwa am erfahrenen Mittelfeldspieler Niklas Dorsch (ehemals Heidenheim) oder am Stürmer Marvin Stefaniak (Paderborn). Solche Verpflichtungen könnten die dringend benötigte Tiefe im Kader schaffen, während Ulm um den Verbleib in der 3. Liga kämpft.
Dotchevs Zukunft beim Klub hängt maßgeblich davon ab, ob der Klassenerhalt gelingt. Die Neuverpflichtungen sollen die Wende einleiten, doch weitere Verstärkungen könnten folgen. Mit sechs Punkten Rückstand werden die kommenden Monate über das Schicksal des Teams entscheiden.