12 March 2026, 18:22

SparkassenVersicherung profitiert 2025 von ruhigem Wetter und sinkenden Sturmschäden

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die 2020 Milliarden-Dollar-Wetter- und Klimaschäden zeigt, unterteilt in Abschnitte nach Jahr und Schadensart, mit Logos oben rechts und fetter Schrift, primarily in shades of blue and green with yellow and red accents.

Sparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung profitiert 2025 von ruhigem Wetter und sinkenden Sturmschäden

Die SparkassenVersicherung (SV) verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei Sturmschäden und erlebte damit eines der besten Jahre in Sachen Wetterschäden der letzten Zeit. Die Gesamtauszahlungen des Unternehmens sanken im Vergleich zu 2024 um fast 10 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender Andreas Jahn bezeichnete das Jahr als "außergewöhnlich günstig" – begünstigt durch ruhigere Wetterverhältnisse.

In den Kernregionen der SV blieben schwere Stürme, Überschwemmungen und Hagelschlag 2025 weitgehend aus, sodass sich die Schadenssumme durch Sturmschäden auf nur noch 87,4 Millionen Euro belief. Ein deutlicher Kontrast zu 2024, als der Versicherer mit fast 397 Millionen Euro sein viertschlechtestes Wetterschadensjahr verzeichnete. Trotz des Rückgangs bei Sturmschäden glichen steigende Wasserschadensfälle und höhere Reparaturkosten durch die Inflation die Einsparungen teilweise wieder aus.

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Das in Stuttgart ansässige Unternehmen mit über 5.400 Mitarbeitenden meldete zugleich starkes Wachstum in anderen Bereichen: Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro, angetrieben durch Lebensversicherungen und weitere Policen. Der Nettogewinn kletterte sogar um 42 Prozent auf 147 Millionen Euro.

In den vergangenen fünf Jahren hatte die SV einen Anstieg wetterbedingter Schäden zu verzeichnen. Allein die Zahl der Wasserschadensfälle stieg um 28 Prozent – von 45.000 im Jahr 2021 auf 57.600 im Jahr 2025. Auch Sturm- und Hagelschäden nahmen um 12 Prozent zu, vor allem aufgrund stärkerer Niederschläge und extremer Wetterereignisse. Der 2004 durch eine Fusion gegründete Versicherer verzeichnete damit eine stetige Zunahme solcher Vorfälle, sodass das ruhige Wetter 2025 eine seltene Ausnahme darstellte.

Der Rückgang bei Sturmschäden half der SV zwar, die Gesamtauszahlungen 2025 zu reduzieren, doch blieben die Kosten durch Wasserschäden und die Inflation hoch. Dank steigender Beitragseinnahmen und Gewinne verbesserte sich dennoch die finanzielle Performance des Unternehmens – trotz der anhaltenden Wetterrisiken. Die Ergebnisse zeigen, wie unberechenbare Wetterbedingungen die Versicherungsbranche weiterhin prägen.

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