14 April 2026, 22:21

Sechs Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt in Werkstatt in Bösenbingen

Schwarz-weiß-Zeichnung von Menschen vor einem Fabrikgebäude mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen, betitelt "coal-mine disaster in England the final" unten.

Sechs Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt in Werkstatt in Bösenbingen

Sechs Verletzte bei Arbeitsunfall am Montagabend

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Bei einem Arbeitsunfall am Montagabend wurden sechs Personen verletzt. Gegen 20:15 Uhr kam es in einer Werkstatt in der Riedstraße zu einem Kohlenmonoxid-Austritt, der sowohl Arbeiter als auch Rettungskräfte beeinträchtigte. Notdienste eilten nach Meldungen über Schwindelbeschwerden unter den Mitarbeitern zum Einsatzort.

Zwei Arbeiter im Alter von 61 und 82 Jahren erlitten schwere Verletzungen, als sie ein Gerüst montierten. Die Gasbelastung brachte sie in lebensgefährlichen Zustand. Ein 54-jähriger Kollege bemerkte ihre Symptome und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Auch vier Einsatzkräfte – 33, 46, 53 und 54 Jahre alt – inhalierten die giftigen Dämpfe, während sie halfen. Mehrere Rettungswagen brachten alle sechs Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser zur Behandlung.

Die Feuerwehren aus Bösenbingen und Rottweil rückten mit acht Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften an. Die Teams führten Sicherheitsmessungen durch und belüfteten das Gebäude, um das gefährliche Gas zu vertreiben. Gleichzeitig nahmen Beamte der Polizeidirektion Rottweil die Ermittlungen zur Ursache des Austritts auf. Die Untersuchungen dauern noch an.

Der Unfall hinterlässt zwei schwerverletzte Arbeiter, während vier Rettungskräfte medizinisch versorgt werden mussten. Die Behörden prüfen weiterhin die Quelle des Kohlenmonoxid-Austritts. Weitere Details werden im Laufe der Ermittlungen bekannt gegeben.

Quelle