25 March 2026, 22:27

Schwerer Unfall nach illegalem Straßenrennen auf der B27 bei Bad Friedrichshall

Ein Rennwagen fährt auf einer Rennstrecke, dahinter ein Polizeiwagen, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und einem Fahrzeug auf der rechten Seite, mit Text unten.

Schwerer Unfall nach illegalem Straßenrennen auf der B27 bei Bad Friedrichshall

Schwerer Verkehrsunfall nach mutmaßlichem Straßenrennen auf der B27 bei Bad Friedrichshall

Am Sonntagabend ereignete sich auf der Bundesstraße 27 in der Nähe von Bad Friedrichshall ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge – ein Opel Tigra und ein Audi A5 – stießen zusammen, nachdem die Fahrer offenbar ein illegales Straßenrennen ausgetragen hatten. Die Polizei ermittelt nun wegen des Vorfalls, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden und ein Sachschaden von schätzungsweise 10.000 Euro entstand.

Beteiligt waren ein 20-jähriger Fahrer des Opel Tigra und ein 39-jähriger Fahrer des Audi A5. Augenzeugen berichteten, beide Fahrzeuge seien mit überhöhter Geschwindigkeit und aggressivem Fahrverhalten unterwegs gewesen, bevor es zur Kollision kam. Zwar gilt in dem Abschnitt ein Tempolimit von 80 km/h, doch die Ermittler gehen von deutlich höheren Geschwindigkeiten aus.

Nach dem Unfall entnahmen Beamte des Verkehrsunfalldienstes Ludwigsburg beiden Fahrern Blutproben. Ihre Führerscheine und Mobiltelefone wurden beschlagnahmt, zudem fanden die Beamten in beiden Fahrzeugen Betäubungsmittel. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Wagen machen können, sich unter der Telefonnummer +49 (0) 711 68690 zu melden.

Der Vorfall reiht sich in eine Reihe von Maßnahmen gegen illegale Straßenrennen in Baden-Württemberg ein. Allein in den vergangenen zwei Jahren verfolgten die Behörden über 1.200 Verdachtsfälle von unerlaubten Autorennen in der Region. Die Konsequenzen reichen dabei von Führerscheinentzug und Fahrzeugbeschlagnahme über Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bis hin zu weiteren Ermittlungen – häufig unter Einbeziehung beschlagnahmter Mobiltelefone als Beweismittel.

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Der Verkehrsunfalldienst Ludwigsburg untersucht weiterhin die genauen Umstände des Unfalls. Den beiden Fahrern drohen nun mögliche Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Drogenbesitzes. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der regionalen Polizei, gegen illegale Straßenrennen und die damit verbundenen Gefahren vorzugehen.

Quelle