Schwerer Arbeitsunfall im Bahnhof Böbingen: Zwei Männer lebensgefährlich verletzt
Brigitta SchülerSchwerer Arbeitsunfall im Bahnhof Böbingen: Zwei Männer lebensgefährlich verletzt
Schwerer Unfall im Bahnhof Böbingen: Zwei Arbeiter mit lebensgefährlichen Verletzungen
Am 22. Mai 2025 erlitten zwei Arbeiter bei einem schweren Unfall im Bahnhof Böbingen lebensbedrohliche Verletzungen. Gegen 14:20 Uhr ereignete sich der Vorfall in der Nähe von Gleis 3, als die Männer während Entwässerungsarbeiten von einem Lichtbogen getroffen wurden. Die Rettungskräfte brachten sie per Hubschrauber in Krankenhäuser, wo sie notfallmedizinisch versorgt wurden.
Die beiden Männer hielten eine Messlatte, als diese einem 15.000-Volt-Oberleitungsdraht zu nahe kam. Durch die Unterschreitung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstands entstand ein Lichtbogen, der schwere Verletzungen verursachte. Oberleitungen führen Hochspannung, die selbst ohne direkten Kontakt überschlagen kann.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Behörden warnen eindringlich davor, dass unbefugtes Betreten von Gleisanlagen extreme Gefahren birgt – insbesondere in der Nähe stromführender Leitungen.
Beide Verletzte befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Der Fall unterstreicht die Risiken bei Arbeiten in der Nähe hochspannungsführender Bahninfrastruktur. Die Untersuchungen sollen klären, ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden.






