05 February 2026, 00:53

Schwere Unfälle und Betrugswellen halten Süddeutschland in Atem

Ein hohes Gebäude mit vielen Fenstern, das als Union Bank und First Company in Chicago bezeichnet wird, umgeben von Straßenlaternen, Verkehrspfosten, Verkehrssignalen, Kraftfahrzeugen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Schwere Unfälle und Betrugswellen halten Süddeutschland in Atem

Eine Reihe von Vorfällen in Süddeutschland hält die lokale Polizei in den letzten Tagen in Atem. Von Drogenfahrten über Betrugsfälle bis hin zu schweren Unfällen – die Behörden haben mit zahlreichen Fällen zu tun, die für die Beteiligten unterschiedliche Folgen haben.

Bei einem besonders schwerwiegenden Vorfall erlitt ein 23-jähriger Bauarbeiter schwere Verletzungen, nachdem er unter schwerem Gerät nahe Immenried eingeklemmt worden war.

Der schwerste Unfall ereignete sich auf einer Baustelle in der Nähe von Immenried. Ein 23-jähriger Mann arbeitete dort, als ein 100 Kilogramm schweres Schalungssystem einstürzte und ihn darunter begrabene. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, doch über seinen aktuellen Gesundheitszustand gibt es noch keine klaren Angaben.

Auf den Straßen verlor ein 43-jähriger Mann auf einer vereisten Strecke bei Kißlegg die Kontrolle über sein Wohnmobil. Das Fahrzeug kippte um, der Fahrer blieb unverletzt, doch der Schaden beläuft sich auf etwa 35.000 Euro. An anderer Stelle wich eine 40-jährige Fiat-Fahrerin einem entgegengkommenden Opel aus, prallte gegen eine Leitplanke und verursachte einen Schaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Der Opel-Fahrer, der den Beinahe-Zusammenstoß verschuldet hatte, kam mit leichten Verletzungen davon.

Ein 48-jähriger Lkw-Fahrer kam zudem auf der A96 aufgrund von Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab und stürzte gegen eine Leitplanke – der Schaden beträgt rund 6.000 Euro. Bei einem Unfallflucht-Vorfall in Wangen im Allgäu hinterließ ein Traktor an einem Citroën-Transporter einen Schaden in Höhe mehrerer hundert Euro, bevor er sich vom Unfallort entfernte. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Auch Betrugsfälle häufen sich: Ein 63-jähriger Mann fiel auf Betrüger herein, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Sie überredeten ihn, eine TAN in seiner Banking-App zu bestätigen, und hoben anschließend mehrere hundert Euro von seinem Konto ab. In Leutkirch im Allgäu lockten weitere Betrüger Hausbesitzer mit gefälschten Dachdecker-Angeboten in die Falle – die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs.

Weitere Meldungen betreffen einen 35-jährigen Autofahrer, der in Kißlegg unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt wurde. Ihm drohen nun hohe Geldstrafen und ein mehrmonatiges Fahrverbot. Zudem untersucht die Polizei einen Autodiebstahl in Bad Wurzach sowie zwei Fälle von Hausfriedensbruch in Leutkirch. Der Verdächtige wird als Mann Mitte 50 oder älter mit grauen Haaren, durchschnittlicher Statur und leichtem Hinken beschrieben.

Die Behörden warnen die Bevölkerung vor Betrugsmaschen und raten, sich auf www.polizei-beratung.de über den Schutz persönlicher und finanzieller Daten zu informieren.

Die Vorfälle zeigen die vielfältigen Risiken im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und im Alltag. In mehreren Fällen – darunter die Unfallflucht, die Betrugsversuche und die Hausfriedensbrüche – laufen noch Ermittlungen. Die Bürger werden aufgefordert, verdächtige Aktivitäten zu melden und Sicherheitshinweise zu beachten, um weitere Schäden zu verhindern.