SC Freiburg verliert Merlin Röhl in Überraschungscoup an Everton
SC Freiburg verliert Merlin Röhl in Überraschungstransfer an Everton
Der SC Freiburg hat am letzten Tag der Transferperiode überraschend Mittelfeldspieler Merlin Röhl an den FC Everton verloren. Der für 25 Millionen Euro zustande gekommene Wechsel traf den Verein unerwartet und hinterlässt eine empfindliche Lücke, während die Mannschaft zu Beginn der Bundesliga-Saison 2025/26 mit Schwächen kämpft. Nach drei Spieltagen steht Freiburg noch ohne Sieg da – darunter eine deutliche 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart.
Röhls Abgang kam abrupt, ohne dass der SC Freiburg vorher ausreichend gewarnt worden wäre. Cheftrainer Julian Schuster räumte ein, dass die finanziellen Konditionen des Deals letztlich zu verlockend gewesen seien, auch wenn er den Verlust des Spielers bedauere. Ursprünglich hatte der Verein geplant, in dieser Saison stark auf Röhl zu setzen – umso mehr, als andere Mittelfeldspieler wie Yuito Suzuki, Johan Manzambi und Eren Dinkçi bisher nur verhalten überzeugt haben.
Trotz des Rückschlags zeigt sich Schuster überzeugt von der Qualität des verbleibenden Kaders. Die aktuellen Spieler verfügten nach wie vor über genug Klasse und Tiefe, um konkurrenzfähig zu bleiben, betont er. Die bisherigen Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass Freiburg – insbesondere im Angriff – Verstärkungen benötigen könnte.
Entgegen früheren Andeutungen aus der Sommervorbereitung stellte Schuster klar, dass Johan Manzambi nie für die Rolle des "Zehners" vorgesehen war. Diese Entscheidung, kombiniert mit Röhls Abgang, zwingt den Verein nun, seine Mittelfeldplanung im Verlauf der Saison neu zu überdenken.
Der Verlust von Röhl stellt Freiburg vor unmittelbare sportliche Herausforderungen. Ohne Sieg in den ersten Spielen und mit einem geschwächten Mittelfeld muss der Club nun prüfen, ob weitere Neuzugänge notwendig sind. Wie die Mannschaft sich anpasst, könnte den Verlauf der gesamten Saison prägen.






