SC Freiburg verliert Europa-League-Hinspiel gegen Genk mit 0:1
Hans-Josef BeckmannSC Freiburg verliert Europa-League-Hinspiel gegen Genk mit 0:1
SC Freiburg unterliegt KRC Genk im Europa-League-Hinspiel mit 0:1
Der SC Freiburg hat das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League gegen KRC Genk mit 0:1 verloren und steht nun vor einer schwierigen Aufgabe, um noch das Viertelfinale zu erreichen. Ein defensiver Fehler und eine blasse Vorstellung in der ersten Halbzeit kosteten die Gastgeber teuer.
Die Partie begann schlecht für die Freiburger, die früh unter den aggressiven Pressingversuchen der Gäste litten. Bereits in der 8. Minute glaubte Johan Manzambi, Genk in Führung gebracht zu haben, doch das Tor wurde wegen Abseits aberkannt. Der Druck blieb bestehen, und in der 24. Minute nutzte Zakaria El Ouahdi einen Fehler von Kapitän Christian Günter zur 1:0-Führung für die Belgier.
Freiburg fand im ersten Durchgang kaum ins Spiel, wirkte schlapp und kam nicht gegen die kompakte Abwehr der Gäste an. Zwar steigerte sich die Mannschaft nach der Pause, doch im Angriff fehlte es weiterhin an Präzision – ein Ausgleich blieb aus.
Trotz der Niederlage bleibt der SC Freiburg in dieser Saison in europäischen Heimspielen ungeschlagen. Allerdings macht die jüngste Auswärtsschwäche die Aufgabe, das Defizit im Rückspiel aufzuhalten, noch größer.
Die Niederlage zwingt die Breisgauer nun zu einer starken Leistung im Rückspiel, um weiterzukommen. Sportlich ist die Mission schwierig, finanziell hat die Europa-League-Teilnahme jedoch bereits rund 4,3 Millionen Euro an garantierten Prämien eingebracht – hinzu kommen weitere Einnahmen pro erzieltem Punkt. Kapitän Günter betonte nach dem Spiel, dass das Team im Rückspiel alles geben werde, um die Wende zu schaffen.