Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur und Innovation
Brigitta SchülerSachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur und Innovation
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt für weitere Amtszeit bestellt
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt ist für eine weitere Amtszeit ab dem 1. Juli 2026 wiederberufen worden. Das unabhängige Gremium berät die Landesregierung fachlich zu Fragen der nachhaltigen Entwicklung, Energiepolitik und Klimaschutzmaßnahmen. In seinen jüngsten Empfehlungen betont der Beirat die Verknüpfung von Infrastruktur, Innovation und Klimaschutz als Grundlage für eine moderne Wirtschaft.
Kürzlich übergab der Beirat ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann. Darin unterstreichen die Expertinnen und Experten die Notwendigkeit einer widerstandsfähigen, leistungsfähigen und unabhängigen Infrastruktur. Investitionen sollten demnach Lieferketten sichern, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und den Übergang zu klimafreundlichen Systemen beschleunigen.
Zu den Schwerpunkten zählen die Modernisierung der Energie- und Wärmeversorgung, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die Förderung eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Auch nachhaltige Bauweisen werden als zentrales Entwicklungsfeld genannt. Die Empfehlungen stützen sich auf Erkenntnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie auf den „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes.
Der Beirat wird die Umsetzung des Sondervermögens weiterhin wissenschaftlich begleiten, um langfristige Wirkungen zu sichern. Ziel ist es, nachhaltige Mehrwerte für die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu schaffen.
Die aktuellen Handlungsempfehlungen verknüpfen Infrastrukturinvestitionen mit Klimazielen und wirtschaftlicher Resilienz. Durch den Fokus auf Energiesouveränität, Innovation und nachhaltige Mobilität soll Sachsen-Anhalt für eine treibhausgasarme Zukunft aufgestellt werden. Die Arbeit des Beirats wird nun maßgeblich beeinflussen, wie das Land die Mittel im Rahmen des Infra-SVG einsetzt.






