18 March 2026, 08:20

Rosh Haschana 2025: Baden-Württemberg feiert jüdisches Neujahr mit politischem Signal gegen Antisemitismus

Plakat für die 75. Internationale Messe Frühling in München, Deutschland, mit einer farbenfrohen zentralen Skulptur und Veranstaltungseinzelheiten auf einem weißen Hintergrund.

Rosh Haschana 2025: Baden-Württemberg feiert jüdisches Neujahr mit politischem Signal gegen Antisemitismus

Jüdische Gemeinden in Baden-Württemberg feiern Rosh Hashanah

Vom 22. bis 24. September 2025 begingen jüdische Gemeinden in Baden-Württemberg den Beginn des Neuen Jahres mit Rosch Haschana. Zu den Feierlichkeiten gehörte ein besonderer Neujahrsempfang in Karlsruhe, an dem der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl teilnahm. Bei der Veranstaltung übermittelte er herzliche Glückwünsche und bekräftigte das Engagement des Landes für den Schutz jüdischen Lebens.

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden veranstaltete am 28. September 2025 erstmals einen Empfang anlässlich von Rosch Haschana für Gäste, Partner und Freunde. Die in Karlsruhe stattfindende Zusammenkunft bot Raum für Besinnung und Gemeinschaft zu Beginn des jüdischen Neuen Jahres.

In seiner Ansprache begrüßte Thomas Strobl die Anwesenden mit "Schana Towa" und wünschte ihnen ein gutes Jahr. Zudem dankte er der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg für die kontinuierliche Zusammenarbeit. Der Minister betonte, dass jüdische Traditionen und Kultur einen unverzichtbaren Teil der Gesellschaft in Baden-Württemberg darstellen.

Strobl machte deutlich, dass Antisemitismus und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in der Region keinen Platz hätten. Während aus anderen Bundesländern wie Hessen und Bremen von verstärkten Sicherheitsvorkehrungen an jüdischen Einrichtungen berichtet wird, gibt es für Baden-Württemberg keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Synagogen derzeit dauerhaften Polizeischutz oder besondere Sicherheitsmaßnahmen benötigen.

Der Empfang zu Rosch Haschana unterstrich die Bedeutung jüdischen Lebens in Baden-Württemberg. Strobls Anwesenheit und seine Worte bekräftigten die klare Haltung des Landes gegen Antisemitismus. Gleichzeitig bleibt die Frage nach dem Sicherheitsbedarf an jüdischen Stätten offen – konkrete Daten für die Region liegen nicht vor.

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