Richard Vogel: Vom Bauernhof zur WM-Hoffnung für Aachen 2026
Richard Vogel: Der aufstrebende Stern im Springsport und ein heißer Anwärter auf die WM 2026 in Aachen
Der 27-jährige Richard Vogel, geboren in der Nähe von Stuttgart, hat sich mit Beharrlichkeit und Können in die Spitze des Springsports gearbeitet und gilt nun als ernstzunehmender Kandidat für die Weltmeisterschaften 2026 in Aachen. Sein jüngster Erfolg: der Sieg beim Rolex Grand Prix in Genf – nur wenige Monate nach seinem internationalen Debüt.
Vogels Weg begann bereits in der Kindheit, als er auf dem Bauernhof seines Großvaters erste Runden auf Ponys drehte. Mit 17 Jahren wechselte er in den Stall der Familie Herbert, wo er junge Pferde ausbildete und sein Fachwissen verfeinerte. Was zunächst als Freizeitvergnügen begann, entwickelte sich schnell zu einer ernsthaften Karriere, als sein Talent immer deutlicher wurde.
Entscheidend für seinen Aufstieg war die Förderung durch Mentoren. Ludger Beerbaum, eine Legende des Springsports, begleitete Vogel in Riesenbeck und gab ihm wertvolles Wissen mit auf den Weg. Zudem schärfte er seine Fähigkeiten in der Young Riders Academy, einem Förderprogramm für Nachwuchstalente. Der Durchbruch gelang ihm mit United Touch S, einem braunen Westfalen-Hengst, der ursprünglich als ungeeignet für Sophie Hinners galt. Doch das Duo bewies das Gegenteil und triumphierte im Dezember 2023 in Genf. Vogels Reitstil – leicht, schnell und flüssig – ist inspiriert von amerikanischen und schwedischen Champions.
Mittlerweile führt Vogel in Dagobertshausen gemeinsam mit seiner Freundin, der Reiterin Sophie Hinners, und dem Kollegen David Will einen eigenen Sport- und Verkaufsstall. Trotz seines vollen Terminkalenders wird er Anfang 2024 bei hochdotierten Turnieren in den USA, darunter in Wellington und Ocala, an den Start gehen.
Sein rasanter Aufstieg hält an, und die WM 2026 rückt in greifbare Nähe. Mit einer Mischung aus natürlichem Talent, starker Mentorenunterstützung und der erfolgreichen Partnerschaft mit United Touch S hat er sich von der Konkurrenz abgesetzt. Die kommenden Monate in den USA werden zeigen, wie er sich gegen die weltweite Elite behauptet.