Rhein-Neckar-Sportpreise: Olympiasiegerin und Lebenswerke im Rampenlicht
Gerd BuchholzRhein-Neckar-Sportpreise: Olympiasiegerin und Lebenswerke im Rampenlicht
Die 8. Rhein-Neckar-Sportpreise ehrten lokale Spitzenleistungen in einer Gala, die oft als "Oscar des Sports" der Region bezeichnet wird. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung diente zugleich als Willkommensgruß für Olympioniken und Paralympics-Teilnehmer aus der Region. Zu den diesjährigen Preisträgern zählten eine Kugelstoß-Championin, eine engagierte Trainerin sowie ein langjähriger Organisator im Pferdesport.
Die 26-jährige Yemisi Ogunleye, Olympiasiegerin im Kugelstoßen, erhielt die Auszeichnung als "Beste Sportlerin". Die in Bellheim (Landkreis Germersheim) geborene Athletin startet für die MTG Mannheim und wechselte als Teenager von der Turnerei zur Leichtathletik – nach zwei Knieverletzungen.
Ihre Trainerin, Iris Manke-Reimers, wurde mit dem "Besten Trainer-Preis" für die Betreuung Ogunleyes auf dem Weg zum Olympiasieg geehrt.
Der Judo-Club Speyer erhielt die Auszeichnung "Vorbildlicher Verein" für seine inklusiven Programme, insbesondere für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Laudatio hielt die ehemalige Tennisprofi Anke Huber.
Peter Hofmann, seit über 30 Jahren Präsident des Mannheimer Reitvereins, wurde mit dem "Ehrenpreis für das Lebenswerk" gewürdigt. Unter seiner Führung richtete der Verein mit dem Maimarkt-Turnier zweimal die Europameisterschaften der Springreiter aus.
Die Preise würdigten sowohl individuelle Höchstleistungen als auch langjähriges Engagement in der Sportgemeinschaft der Region. Die Bandbreite der Ausgezeichneten reichte von Olympiasiegern bis zu Vereinen und Organisatoren, die den lokalen Sport seit Jahrzehnten prägen. Die nächste Auflage der Rhein-Neckar-Sportpreise findet in zwei Jahren statt.






