Reinhold Würth setzt bei Landtagswahl 2026 auf CDU – und warnt vor FDP-Aus
Gerd BuchholzWürth prophezeit den Niedergang der FDP im Südwesten - Reinhold Würth setzt bei Landtagswahl 2026 auf CDU – und warnt vor FDP-Aus
Milliardär und Unternehmer Reinhold Würth hat sich vor der Landtagswahl 2026 zur politischen Zukunft Baden-Württembergs geäußert. Der Gründer des weltweiten Befestigungs- und Montagetechnik-Konzerns mit Sitz in Künzelsau nahm auch Stellung dazu, welche Partei er unterstützen würde, wenn seine Stimme mehr Gewicht hätte.
Würth sprach sich für den CDU-Politiker Manuel Hagel als seinen Wunschkandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten aus. Unter anderen Voraussetzungen, so deutete er an, könnte er der FDP seine Stimme geben – vorausgesetzt, er glaubte, dass seine Wahlentscheidung einen Unterschied machen würde.
Der Unternehmer prognostizierte eine wahrscheinliche Entwicklung hin zu einer schwarz-grünen Koalition in Stuttgart nach der anstehenden Wahl. Gleichzeitig warnte er, dass die FDP in naher Zukunft vollständig aus der Landespolitik und sogar aus der Bundespolitik verschwinden könnte.
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg ist für den 8. März 2026 angesetzt. Durch aktuelle Reformen werden die Wähler künftig zwei Stimmen abgeben – analog zum Bundessystem. Welche langfristigen Auswirkungen diese Änderung haben wird, bleibt jedoch ungewiss.
Würths Äußerungen unterstreichen die Unsicherheit über das Überleben der FDP und eine mögliche Partnerschaft zwischen CDU und Grünen. Die Wahlreformen führen zwar ein neues Wahlverfahren ein, doch wie sich dies auf die Parteilandschaft auswirken wird, zeigt sich erst am Wahltag. Seine Haltung spiegelt dabei sowohl persönliche Präferenzen als auch grundsätzliche Bedenken hinsichtlich der politischen Entwicklung wider.






