17 January 2026, 14:16

Rastatt führt 2026 schärfere Hundesteuer mit höheren Gebühren ein

Ein Blatt mit einer Zeichnung einer Gruppe von Menschen und Tieren, darunter ein Hund, der an einem hölzernen Pfahl hängt, und einigen Schriften, die wahrscheinlich die Auswirkungen der Hundesteuer beschreiben.

Rastatt führt 2026 schärfere Hundesteuer mit höheren Gebühren ein

Hundebesitzer in Rastatt müssen ab 2026 mit neuen Steuerregeln rechnen. Die Änderungen umfassen höhere Gebühren für mehrere Hunde sowie strengere Meldepflichten. Halter sollten zügig handeln, um die aktualisierten Vorschriften einzuhalten.

Ab dem 1. Januar 2026 unterliegen in Rastatt alle Hunde über drei Monate der Hundesteuer. Besitzer haben einen Monat Zeit, um neue Hunde oder solche, die das steuerpflichtige Alter erreichen, anzumelden. Bereits 2025 registrierte Hunde müssen für das Folgejahr nicht erneut angemeldet werden.

Für Haushalte mit mehreren Hunden gelten erhöhte Sätze: Jeder zusätzliche Hund kostet 192 Euro, während als gefährlich oder eingeschränkt eingestufte Rassen mit 1.152 Euro pro weiterem Tier belastet werden. Alle steuerpflichtigen Hunde müssen stets eine gut sichtbare, aktuelle Steuerplakette tragen. Wird ein Hund verkauft, müssen die Daten des neuen Besitzers dem Amt gemeldet werden. Endet die Haltung während des Steuerjahres, hat der vorherige Besitzer einen Monat Zeit, um die Behörden zu informieren und die Plakette zurückzugeben. Die Anmeldung erfolgt im Steuer-Bürgerbüro Rastatt. Die Regelungen betrachten alle Hunde eines Haushalts als gemeinsames Eigentum aller Bewohner – damit tragen alle erwachsenen Haushaltsmitglieder die Verantwortung für Anmeldung und Steuerzahlungen.

Das neue System führt klarere Fristen und höhere Kosten für Mehrfachhaltungen ein. Halter müssen ihre Unterlagen aktuell halten und sicherstellen, dass ihre Hunde die korrekte Plakette tragen. Bei Verstößen drohen Strafen gemäß den aktualisierten Bestimmungen.