31 January 2026, 20:37

Rainer Feil übernimmt Leitung der Staatsanwaltschaft Ellwangen nach 23 Jahren Karriere

Ein detailliertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Rainer Feil übernimmt Leitung der Staatsanwaltschaft Ellwangen nach 23 Jahren Karriere

Rainer Feil ist zum neuen Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Ellwangen ernannt worden. Seine Berufung wurde am 28. Januar 2026 von Baden-Württembergs Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges bestätigt. Einen Tag später trat er sein Amt an und folgte damit auf Andreas Freyberger, der im September des Vorjahres an die Staatsanwaltschaft Ulm gewechselt war.

Feils juristische Laufbahn begann 1992, als er als Staatsanwalt an der Staatsanwaltschaft Ellwangen seine Tätigkeit aufnahm. Elf Jahre lang blieb er dort, bevor er 2003 zum Oberstaatsanwalt befördert wurde. Nach weiteren sieben Jahren in Ellwangen verließ er die Behörde 2010, um als stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft Ulm zu arbeiten – eine Position, die er bis 2018 innehatte.

Im Laufe seiner Karriere war Feil an verschiedenen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig und sammelte dabei umfassende Erfahrungen in leitender Funktion. Ministerin Gentges hob besonders seine Fähigkeit hervor, Teams zu motivieren, stabile Strukturen aufzubauen und mit Auszeichnung zu führen. Seine Rückkehr nach Ellwangen stellt nach 23 Jahren in unterschiedlichen Funktionen einen Kreisschluss dar.

Die Ernennung Feils folgt auf den Wechsel von Andreas Freyberger nach Ulm im September 2025. Der Übergang sichert die Kontinuität in der Führung der Ellwanger Behörde, wobei Feil sein Amt offiziell am 29. Januar 2026 antrat.

Als Leitender Oberstaatsanwalt steht Feil nun an der Spitze der Staatsanwaltschaft Ellwangen. Seine jahrzehntelange Erfahrung und Führungsqualitäten sollen die Arbeit der Behörde weiter stärken. Die Berufung erfolgte auf Grundlage einer offiziellen Entscheidung von Ministerin Gentges und unterstreicht das Bekenntnis des Amts zu erfahrener juristischer Aufsicht.