28 March 2026, 20:26

Radfahrerin riskiert Leben an Bahnübergang: Notbremsung verhindert Schlimmeres

Schwarz-weiß-Foto eines Zuges, der über eine Brücke fährt, mit Menschen auf Fahrrädern und einer Person in einem Kinderwagen, Bäume im Hintergrund und Text unten.

Radfahrerin riskiert Leben an Bahnübergang: Notbremsung verhindert Schlimmeres

Schwerer Unfall an Bahnübergang in Ihringen: Radfahrerin entgeht nur knapp einer Verletzung

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Eine 71-jährige Radfahrerin ist bei einer Kollision mit einem Zug an einem Bahnübergang in Ihringen nur knapp einer schweren Verletzung entgangen. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 11. April 2025, gegen 16 Uhr an der Gündlingerstraße. Durch den Zwischenfall kam es zu Verspätungen im Zugverkehr, zudem leitete die Polizei Ermittlungen ein.

Die Frau näherte sich dem halbgeschlossenen Bahnübergang, obwohl die Schranke geschlossen war und die Ampel Rot zeigte. Trotz der Warnsignale versuchte sie, die Gleise zu überqueren – genau in dem Moment, als ein Regionalzug herannahte. Der Lokführer bemerkte sie und leitete eine Notbremsung ein, doch das Vorderrad des Fahrrads wurde erfasst, woraufhin die Radfahrerin zu Boden stürzte.

Die Frau blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock. Ihr Fahrrad erlitt lediglich leichte Schäden. Der Zug selbst blieb unbeschädigt, und keine der Fahrgäste wurde durch die abrupten Bremsmanöver verletzt.

Allerdings führte der Vorfall zu erheblichen Verspätungen, da der Zugführer vor der Wiederaufnahme des Betriebs ersetzt werden musste. Die Polizei ermittelt mittlerweile gegen die Radfahrerin wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr.

Die Kollision unterbrach den Zugbetrieb und löste eine laufende polizeiliche Untersuchung aus. Die Behörden werden nun prüfen, ob Anklage gegen die Radfahrerin erhoben wird. Inzwischen läuft der Bahnverkehr wieder wie gewohnt.

Quelle