Prien und Glißmann bleiben in der CDU-Spitze – Stabilität als Signal
Gerfried ThiesPrien und Glißmann bleiben im CDU-Bundesvorstand - Prien und Glißmann bleiben in der CDU-Spitze – Stabilität als Signal
Zwei Frauen aus Norddeutschland bleiben in der Bundesführung der CDU. Bundesbildungsministerin Karin Prien und die schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Birte Glißmann wurden auf dem Parteitag in Stuttgart beide in ihren Ämtern bestätigt. Ihre fortgesetzten Positionen unterstreichen den Fokus der CDU auf Stabilität und regionale Einbindung.
Karin Prien sicherte sich mit 604 Stimmen ihre Stellung als stellvertretende Bundesvorsitzende. Seit 2022 bekleidet sie dieses Amt und bleibt zudem Mitglied im CDU-Bundesvorstand. In ihrer Rede betonte sie die Bereitschaft der Partei, Verantwortung zu übernehmen – selbst in schwierigen Zeiten.
Birte Glißmann, seit 2022 Landtagsabgeordnete, wurde mit 88,07 Prozent der Stimmen erneut in den Bundesvorstand gewählt. Sie setzt sich für mehr innere Sicherheit durch digitale Reformen ein, etwa durch WLAN in Gerichten und modernisierte Gerichtssäle. Zu ihren Schwerpunkten zählt zudem der gesellschaftliche Zusammenhalt, insbesondere die Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum und wirtschaftliche Gerechtigkeit.
Glißmann hob ihr Ziel hervor, den politischen Ansatz Schleswig-Holsteins auf Bundesebene einzubringen. Sowohl sie als auch Prien gehören seit 2022 der Bundesführung an. Ministerpräsident Daniel Günther und der Europaabgeordnete Niclas Herbst bleiben unterdessen beratende Mitglieder des CDU-Präsidiums.
Die Wiederwahlen bestätigen das Bekenntnis der CDU zu regionaler Vertretung und erfahrener Führung. Prien und Glißmann werden sich nun auf ihre vorgegebenen Ziele konzentrieren – Bildungspolitik, digitale Justizreformen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ihre Arbeit wird die Ausrichtung der Partei in den kommenden Jahren prägen.






