Polizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Hooligans nach Regionalliga-Krawallen
Gerd BuchholzPolizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Hooligans nach Regionalliga-Krawallen
Die Polizei hat am 13. Juni 2024 die Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans durchsucht, die mit Ausschreitungen bei einem Regionalliga-Spiel in diesem Jahr in Verbindung stehen. Ziel der Aktion waren Personen, die an Krawallen während der Partie zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers beteiligt gewesen sein sollen.
Der Vorfall ereignete sich am 9. März 2024, als die Verdächtigen laut Ermittlern Sturmhauben trugen, um ihre Identität im Stadion zu verschleiern. Die Behörden griffen ein, um eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der vermummtem Gruppe und Gästefans zu verhindern. Alle vier Männer wurden nach der Polizeiaktion wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bei den Razzien in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg beschlagnahmten die Beamten Verkleidungsgegenstände sowie pyrotechnische Artikel. Diese werden nun forensisch untersucht. Die Ermittler fahnden weiterhin nach weiteren Verdächtigen, die in die Ausschreitungen verwickelt sein sollen.
Den vier Männern wird vorgeworfen, gegen Versammlungsgesetze verstoßen zu haben, indem sie ihr Gesicht während des Spiels verdeckten. Die Polizei schließt weitere Festnahmen im Laufe der Ermittlungen nicht aus. Die sichergestellten Beweismittel spielen eine zentrale Rolle in den laufenden Untersuchungen. Die Behörden konzentrieren sich weiterhin darauf, weitere Beteiligte an den Hooligan-Ausschreitungen zu identifizieren. Nähere Angaben zu den Verdächtigen oder möglichen Anklagepunkten wurden bisher nicht bekannt gegeben.






