"Politik & Pizza": Landkreis Lörrach bringt junge Wähler:innen und Kandidat:innen zusammen
Gerd Buchholz"Politik & Pizza": Landkreis Lörrach bringt junge Wähler:innen und Kandidat:innen zusammen
Landkreis Lörrach startet Reihe "Politik & Pizza" – lockere Treffen mit Landtags-Kandidat:innen für junge Wähler:innen
Der Landkreis Lörrach veranstaltet eine Reihe von "Politik & Pizza"-Veranstaltungen, um junge Wähler:innen mit Kandidat:innen für die Landtagswahl zusammenzubringen. Die lockeren Treffen sollen Politik vor den baden-württembergischen Wahlen im März zugänglicher machen. Bei jeder Veranstaltung gibt es Essen, Diskussionen und Echtzeit-Faktenchecks in entspannter Atmosphäre.
Die erste Veranstaltung findet am 6. Februar in der Albert-Schweitzer-Schule in Lörrach statt. Die Türen öffnen um 17:30 Uhr, das Programm läuft von 18:00 bis 21:00 Uhr. Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren können ohne Anmeldung teilnehmen.
Statt klassischer Wahlkampfmaterialien steht der interaktive Austausch im Mittelpunkt: Die Kandidat:innen halten kurze Impulsvorträge, bevor in kleinen Gruppen diskutiert wird – moderiert von den Teilnehmer:innen selbst. Ein digitales Tool überprüft Aussagen in Echtzeit und hilft so, kritische Medienkompetenz zu stärken.
Weitere Termine sind in Kandern, Schopfheim und Rheinfelden geplant. Überall gilt das gleiche Konzept: Pizza kombiniert mit politischen Gesprächen. Die Initiative will zeigen, wie demokratische Prozesse funktionieren, und junge Wähler:innen motivieren, sich mit der anstehenden Wahl auseinanderzusetzen.
Durch den Verzicht auf formelle Hürden soll Politik greifbarer und unterhaltsamer wirken. Die lockere Atmosphäre soll den Druck nehmen, der oft mit politischen Debatten verbunden ist.
Die Reihe "Politik & Pizza" bietet jungen Wähler:innen die Chance, Kandidat:innen in ungezwungener Runde persönlich kennenzulernen. Mit Echtzeit-Faktenchecks und offenen Diskussionen sollen die Veranstaltungen das Verständnis für zentrale Themen fördern. Der Landkreis hofft, dass dieses Format die Wahlbeteiligung unter Erst- und Jungwähler:innen im März steigert.