07 April 2026, 04:21

Pforzheims Traum von der Kulturhauptstadt 2025 droht am Geld zu scheitern

Bewegtes Grafik darstellend kulturelle Institutionen, Aggregatoren und Integration in Europa, mit Menschen, Maschinen, Boxen und anderen Objekten und dem Text "kulturelle Institution, Aggregator, Europa" darüber.

Pforzheims Traum von der Kulturhauptstadt 2025 droht am Geld zu scheitern

Pforzheims Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 stößt auf heftigen Widerstand. Die lokalen Fraktionen von FDP und Freien Wählern halten das Vorhaben unter den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen für undurchführbar. Sie argumentieren, die Stadt könne sich die hohen Kosten schlicht nicht leisten.

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Der Stadtrat hat dem Projekt eine klare Bedingung für sein Weiterbestehen auferlegt: Es darf den Haushalt der Stadt nicht belasten. Ohne externe Finanzierung droht die Initiative komplett gescheitert zu werden.

Die Stadtverwaltung bestätigte zudem, dass Sponsorengelder nicht eingesetzt werden dürfen, da die Richtlinien der Jury dies untersagen. Den Organisatoren bleiben damit kaum noch Möglichkeiten, die Ausgaben zu decken.

Kritik kommt auch aus den eigenen Reihen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Schwarz (Freie Wähler) hinterfragte die Logik, das Emma-Jäger-Bad aus Spargründen zu schließen, während gleichzeitig ein kostspieliges Kulturprojekt vorangetrieben werde. Gleichzeitig warnte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke (FDP), das Vorhaben würde zehnt Millionen Euro verschlingen – eine Summe, die er für die lokalen Steuerzahler als inakzeptabel bezeichnete.

Die Zukunft von Pforzheims Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas steht nun auf der Kippe. Ohne eine Möglichkeit, das Projekt ohne öffentliche Mittel zu finanzieren, könnten die Verantwortlichen gezwungen sein, ihre Pläne aufzugeben. Die Entscheidung des Rates lässt kaum Spielraum für Kompromisse.

Quelle