07 April 2026, 06:21

Pforzheim kämpft um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 – jetzt wird es ernst

Eine stilisierte animierte Grafik, die die Integration kultureller Institutionen in die Europäische Union zeigt, mit Menschen, Maschinen, Boxen und anderen Objekten und dem Text "kulturelle Institution, Aggregator, Europeana" oben.

Pforzheim kämpft um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 – jetzt wird es ernst

Pforzheim treibt seine Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 weiter voran. Der Stadtrat hat eine Frist gesetzt, um die volle öffentliche Finanzierung vor der Einreichung der Unterlagen zu sichern. Unterdessen besuchte Dr. Ulrich Fuchs, der Vorsitzende der Jury, die Stadt, um die strengen finanziellen Richtlinien für die Bewerber zu erläutern.

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Der offizielle Wettbewerb um den Titel 2025 startete am 24. September 2018. Die kandidierenden Städte erhalten Mitte Oktober erstmals die Gelegenheit, ihre Konzepte im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin vorzustellen.

Dr. Fuchs traf sich mit dem Investorenkreis Pforzheims, um sowohl die Chancen als auch die Risiken der Bewerbung aufzuzeigen. Er betonte, dass Sponsorengelder lediglich als Ergänzung zu bestehenden Mitteln dienen dürften – nicht jedoch als Ersatz. Zudem warnte er die Städte davor, ihre Kulturhaushalte zu kürzen, um die Wettbewerbsanforderungen zu erfüllen.

In Pforzheim selbst führte die Verwaltung Gespräche mit dem Stadtrat, um den inhaltlichen Rahmen der Bewerbung zu prüfen und die Kosten abuschätzen. Ein formeller Vorschlag wird nun bis November erwartet. Der Rat hat die Verwaltung angewiesen, bis zur endgültigen Einreichung der Bewerbung die volle Finanzierung zu garantieren.

Einig waren sich alle Beteiligten in einem Punkt: Kultur kann eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Zukunft einer Stadt und die Entwicklung der gesamten Region zu prägen.

Nun muss Pforzheim seinen Finanzierungsplan und die Details der Bewerbung bis zum Abgabetermin finalisieren. Der Vorschlag der Stadt muss nicht nur die finanziellen Auflagen der Jury erfüllen, sondern auch aufzeigen, wie Kultur die lokale Entwicklung vorantreiben kann. Der nächste Schritt ist die Präsentation in Berlin Mitte Oktober.

Quelle