Pfizer eröffnet hochmodernes Werk in Freiburg für nachhaltige Medikamentenproduktion
Gerd BuchholzPfizer eröffnet hochmodernes Werk in Freiburg für nachhaltige Medikamentenproduktion
Pfizer hat in Freiburg ein hochmodernes Produktionswerk eröffnet. Die Anlage zählt zu den fortschrittlichsten und nachhaltigsten ihrer Art und ist speziell für die Herstellung hochpotenter Arzneimittel unter strengen Containment-Bedingungen konzipiert. Dank innovativer Systeme verspricht sie eine höhere Effizienz und einen geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Standorte.
Das neue Werk ist auf die Produktion von Arzneimitteln der Kategorie OEB4 spezialisiert – einer Klassifizierung für hochwirksame Substanzen. Mitarbeiter können diese Stoffe sicher handhaben, während sie lediglich Schutzausrüstung der Stufe OEB3 tragen. Dadurch verringert sich der Aufwand, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird.
Kernstück des Betriebs ist die Technologie von Siemens, darunter die Gebäudemanagement-Plattform Desigo CC. Dieses System fungiert als zentrale Steuerungseinheit und überwacht unter anderem Luftströmungen und Temperaturregelung. Im Vergleich zu älteren Anlagen sinkt der Energieverbrauch für die Klimatisierung um 40 Prozent.
Zudem überwacht Siemens Building Services die Containment-Systeme der Anlage und sorgt so für Präzision und Zuverlässigkeit. Die intelligente Infrastruktur steigert Flexibilität, Geschwindigkeit und Ressourceneffizienz. Bei voller Auslastung kann das Werk bis zu sieben Milliarden Tabletten pro Jahr produzieren, die in über 180 Länder ausgeliefert werden.
Das Freiburger Werk setzt neue Maßstäbe für eine nachhaltige Pharmaproduktion. Die Kombination aus Siemens-Technologie und Pfizer-Expertise ermöglicht eine sicherere, schnellere und energieeffizientere Herstellung. Die Anlage ist nun bereit, weltweit lebenswichtige Medikamente zu liefern.






