Peter Sebastian Krause übernimmt Führung bei Südwestmetall – seine Pläne für die Metallbranche
Gerd BuchholzKrause übernimmt bei Südwestmetall - Fokus auf Lohnverhandlungen - Peter Sebastian Krause übernimmt Führung bei Südwestmetall – seine Pläne für die Metallbranche
Peter Sebastian Krause hat den Vorsitz von Südwestmetall übernommen, dem einflussreichen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie. Am 14. Januar 2026 wurde er in Stuttgart gewählt und löst damit Joachim Schulz ab, der das Amt früher als geplant verließ. Die Branche beschäftigt in Südwestdeutschland rund 944.000 Menschen und bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Region.
Krause bringt umfangreiche Erfahrung in die Position ein. Seit 2010 ist er Mitglied des Vorstands von Südwestmetall, seit 2022 fungiert er als stellvertretender Vorsitzender. Zuvor war er als Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei der Rheinmetall AG tätig.
Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Tarifpolitik. Er will einen Rahmen schaffen, der Unternehmen dabei unterstützt, die anhaltende Transformation der Metall- und Elektrobranche zu bewältigen. Durch erfolgreiche Lohnverhandlungen soll er Arbeitsplatzabbau bremsen und mehr Investitionen in Deutschland anregen. Krause folgt auf Joachim Schulz, der das Amt nach fast vier Jahren früher als vorgesehen abgab. Ursprünglich hatte Schulz geplant, erst Mitte 2026 zurückzutreten, verließ die Position jedoch bereits mehrere Monate vorher.
Die Prioritäten des neuen Vorsitzenden sind klar: die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stärkung Deutschlands als Wirtschaftsstandort. Sein Ansatz konzentriert sich auf eine Lohnpolitik, die Unternehmen durch den Branchenwandel begleitet. Erfolgsmaßstab werden in den kommenden Jahren weniger Stellenabbau und steigende Investitionen sein.