PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Brigitta SchülerPETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung
Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass beide Aktivitäten jährlich Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügen. Aktuelle Gesetzesänderungen in drei Bundesländern haben bereits begonnen, diese Praktiken einzuschränken.
Jährlich töten deutsche Jäger über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen aus sportlichem Antrieb. PETA behauptet, dies zerstöre soziale Strukturen innerhalb der Tierpopulationen und führe sogar zu höheren Fortpflanzungsraten unter den überlebenden Tieren. Der Sprecher der Organisation, Peter Höffken, betont, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei.
Auch Angler stehen in der Kritik. Millionen von Fischen erleiden jährlich Verletzungen durch Angelhaken, langes Leiden und einen langsamen Erstickungstod. PETA weist darauf hin, dass Fische fühlende Wesen mit komplexen Sozialverhalten sind – sie empfinden Schmerzen und können sich sogar im Spiegel erkennen.
Seit März 2026 haben drei deutsche Bundesländer – Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt – rechtliche Einschränkungen für Freizeitjagd und -fischerei eingeführt. Dazu gehören kürzere Jagdzeiten und Fangbeschränkungen, die sich an Naturschutzgesetzen orientieren. PETA warnt, dass jeder, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt, auf die Ausübung oder Unterstützung dieser Aktivitäten verzichten sollte.
Die Debatte über Jagd und Fischerei hält an, während sich die gesetzlichen Beschränkungen in Teilen Deutschlands ausweiten. PETAs Kampagne lenkt den Fokus auf das Leid der Tiere und hinterfragt die Rechtfertigung dieser Praktiken. Die Organisation ruft die Öffentlichkeit auf, beide Aktivitäten aus ethischen Gründen abzulehnen.






