Pavel Dotchev übernimmt als neuer Cheftrainer beim SSV Ulm – kann er den Abstieg stoppen?
Gerd BuchholzDotchev rettet SSV Ulm im Abstiegskampf - Pavel Dotchev übernimmt als neuer Cheftrainer beim SSV Ulm – kann er den Abstieg stoppen?
Der SSV Ulm hat Pavel Dotchev als neuen Cheftrainer verpflichtet, um den Verein aus der Krise zu führen. Die Mannschaft liegt derzeit auf Platz 18 der 3. Liga und steckt tief in der Abstiegszone fest. Die Vereinsführung hofft, dass seine Erfahrung dem Team Stabilität verleiht – rechtzeitig vor dem entscheidenden Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse am Samstag.
Dotchev bringt eine starke Bilanz in der 3. Liga mit: Er bestritt 366 Spiele als Trainer, unter anderem beim SV Sandhausen und FC Erzgebirge Aue. Sein Vertrag in Ulm läuft bis 2027 und unterstreicht das langfristige Vertrauen des Vereins in seine Führung.
Die Verpflichtung folgt auf eine turbulente Phase beim SSV Ulm. Die Mannschaftskapitäne Johannes Reichert und Christian Ortag hatten kürzlich in einem scharfen Schreiben an den Aufsichtsrat eine vergiftete Atmosphäre und einen Vertrauensverlust im Team angeprangert. Gleichzeitig sucht der Verein einen neuen Sportdirektor, nachdem Markus Thiele den Club verlassen hat. Robert Lechleiter leitet derzeit interimistisch die Nachwuchsakademie, eine Position, die er seit dem 1. Februar innehat. Zuvor war Stephan Baierl mit der Stelle in Verbindung gebracht worden. Dominik Schwärzel, Vorsitzender des Aufsichtsrats, sprach Dotchev öffentlich sein Vertrauen aus, dass er die Mannschaft stabilisieren und den Abstieg abwenden könne. Die erste Bewährungsprobe für den neuen Trainer steht unmittelbar bevor: das Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse an diesem Wochenende.
Dotchevs Auftrag ist klar: Er muss den SSV Ulm aus der Abstiegszone führen und die Mannschaftsmentalität wiederaufbauen. Sein erstes Spiel an der Seitenlinie wird den Ton für den Klassenerhalt angeben. Das Vertrauen der Vereinsführung in seine Führung deutet darauf hin, dass schnelle Erfolge erwartet werden.