30 March 2026, 20:24

Notbremsung nach riskanter Bahnübergangs-Überquerung bei Mittelurbach

Schwaräweisses Foto eines Zuges, der durch einen Tunnel fährt, mit einer Person auf dem Gleis im Vordergrund, Masten und Lichter im Hintergrund und einem "Sicherheit geht vor"-Schild.

Notbremsung nach riskanter Bahnübergangs-Überquerung bei Mittelurbach

Zug bei Mittelurbach muss nach Bahnübergangs-Zwischenfall scharf bremsen

Ein Regionalzug in der Nähe von Mittelurbach bei Bad Waldsee musste am Donnerstagnachmittag eine Notbremsung einleiten, nachdem zwei Personen einen unbeschrankten Bahnübergang überquerten. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr, woraufhin der Lokführer eine Vollbremsung einleiten musste, um eine Kollision zu vermeiden.

Eine 76-jährige Frau schob dabei eine 80-jährige Begleiterin im Rollstuhl über die Gleise, als sich der Zug näherte. Beide bemerkten weder das rote Warnlicht noch den herannahenden Zug. Der Lokführer betätigte sofort die Signalhupe und löste die Notbremsung aus, doch der Zug kam erst nach Passieren des Übergangs zum Stehen.

Verletzte gab es bei dem Zwischenfall nicht. Die Behörden bestätigten, dass beide Personen trotz der brenzligen Situation unverletzt blieben.

Die Bundespolizeidirektion Konstanz hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet. Geprüft wird, ob das Verhalten der Frau den Bahnbetrieb beeinträchtigt hat.

Der betroffene Bahnübergang ist nicht mit Schranken gesichert, sondern verfügt lediglich über Warnlichter. Obwohl niemand zu Schaden kam, zeigt der Vorfall die Gefahren an unbeschrankten Übergängen auf. Die Polizei wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

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