26 December 2025, 03:07

Neun Bewerber kämpfen um Direktmandat im Tübinger Wahlkreis 62

Ein Zug mit sichtbaren Nummernschildern fährt auf einem Gleis entlang, mit Bäumen im Hintergrund, die Äste und Blätter haben.

Neun Bewerber kämpfen um Direktmandat im Tübinger Wahlkreis 62

Neun Kandidaten werden bei der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg um das Direktmandat im Wahlkreis 62 (Tübingen) konkurrieren. Der Kreiswahlausschuss wird ihre Nominierungen in einer öffentlichen Sitzung am 9. Januar 2026 prüfen. Die Wahl selbst findet am Sonntag, dem 8. März 2026, statt – die Wähler geben dabei wie im Land üblich zwei Stimmen ab.

Die Frist für die Einreichung der Bewerbungen im Wahlkreis 62 endete am 23. Dezember 2025. Bis zum Stichtag hatten neun Kandidaten ihre Unterlagen für die Direktwahl eingereicht. Vertreten sind die SPD, die Grünen, die FDP, die AfD, Die Linke, die BSW, Volt, die CDU sowie Die PARTEI.

Der Kreiswahlausschuss tritt am 9. Januar 2026 um 14:00 Uhr im Landratsamt zusammen, um über die Zulassung der Kandidaten zu entscheiden. Die Sitzung ist öffentlich, sodass Anwohner den Prozess verfolgen können. Am Wahltag kommt das bewährte Zwei-Stimmen-System zum Einsatz: Mit der Erststimme wählen die Bürger den Direktkandidaten für den Wahlkreis, die Zweitstimme gilt der Landesliste einer Partei. Bisher sind in den offiziellen Suchergebnissen noch keine Parteikandidaten für den Wahlkreis 62 bei der Wahl am 8. März verzeichnet.

Die endgültige Bestätigung der neun Bewerber erfolgt in der öffentlichen Sitzung am 9. Januar. Nach ihrer Zulassung werden sie um das Direktmandat werben, das am 8. März vergeben wird. Das Wahlergebnis entscheidet dann sowohl über die lokale Vertretung im Landtag als auch über die Sitzverteilung der Parteien im Parlament.