Neues Wohnquartier in Freiburg-Herdern: 91 Mietwohnungen entstehen bis 2028
Hans-Josef BeckmannNeues Wohnquartier in Freiburg-Herdern: 91 Mietwohnungen entstehen bis 2028
Spatenstich für neues Wohnquartier an der Stefan-Meier-Straße in Freiburg-Herdern
In Freiburg-Herdern ist mit einem offiziellen Spatenstich der Bau eines neuen Wohnquartiers an der Stefan-Meier-Straße gestartet worden. Das Projekt verwandelt einen ehemaligen Parkplatz in 91 Wohnungen mieten, darunter 62 geförderte Mietwohnungen. Stadtvertreter bezeichnen den Beginn als wichtigen Meilenstein in der Freiburger Wohnungsbauoffensive – damit steigt die Zahl der derzeit in Planung befindlichen FSB-Wohnungen auf rund 1.000.
Das bisher kaum genutzte innerstädtische Gelände wird nun dringend benötigten Wohnraum bieten. Die Planung sieht versetzte Geschosse, begrünte Fassaden und durchdachte Außenbereiche vor, die die Nachbarschaft und das Gemeinschaftsleben fördern sollen. Die bestehenden, gesunden Bäume entlang der Stefan-Meier-Straße bleiben erhalten, während andere dort, wo nötig, ersetzt werden.
Das Quartier kombiniert geförderte Mietwohnungen mit privat finanzierten Eigentumswohnungen. Die Erlöse aus dem Verkauf der Eigentumswohnungen fließen in den sozialen Wohnungsbau zurück. Die Gebäude werden in monolithischer Ziegelbauweise errichtet und erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard für Nachhaltigkeit. Ein Mobilitätskonzept soll die Autonutzung reduzieren: Den Bewohnern stehen eine Tiefgarage mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, sichere Abstellplätze für Fahrräder und Lastenräder sowie Anbindungen an lokale Carsharing-Angebote zur Verfügung. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Mit 91 neuen Wohnungen erweitert das Projekt den Freiburger Wohnungsbestand – mit Fokus auf Bezahlbarkeit und ökologische Standards. Die Mischung aus gefördertem und privatem Wohnraum, kombiniert mit grüner Architektur und autofreundlichen Mobilitätslösungen, spiegelt den städtischen Ansatz für nachhaltige Stadtentwicklung wider. Die Fertigstellung wird in den nächsten vier Jahren erwartet.