Neue Partei für Gerechtigkeit startet bei Landtagswahl in Baden-Württemberg
Gerfried ThiesNeue Partei für Gerechtigkeit startet bei Landtagswahl in Baden-Württemberg
Eine neue politische Kraft betritt die Bühne bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg
Zum ersten Mal tritt die Partei für Gerechtigkeit – Team Todenhöfer bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Die Ende 2020 gegründete Partei geht mit einem klaren Reformkurs ins Rennen. An ihrer Spitze steht der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Todenhöfer, der sich für strengere Regeln zu Amtszeiten und eine stärkere Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen einsetzt.
Die Partei wurde in Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, das politische System zu reformieren. Ihr Gründer, Jürgen Todenhöfer, saß von 1972 bis 1990 für die CDU im Bundestag, bevor er diese neue Bewegung ins Leben rief. Heute führt er die Partei an, während Emre Sevik als Landesvorsitzender fungiert.
Im Mittelpunkt ihres Programms stehen Forderungen nach einer Begrenzung der Amtszeit von Politikern auf maximal zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden. Zudem setzt sich die Partei für mehr direkte Demokratie ein und schlägt vor, Volksabstimmungen häufiger einzusetzen, um den Bürgern mehr Mitspracherecht zu geben. Finanziert wird sie ohne Großspenden oder Lobbyeinfluss – ein bewusster Kontrast zu den etablierten Parteien.
Mit rund 350 Mitgliedern in der Region ist die Partei für Gerechtigkeit zwar klein, aber mit klarer Stimme. Ihre Ausrichtung und Struktur sind maßgeblich von Todenhöfers Vision geprägt, was sie von den traditionellen Konkurrenten unterscheidet.
Der erste Wahlkampf in Baden-Württemberg wird zeigen, wie viel Zuspruch die Partei findet. Sollte sie erfolgreich sein, könnten ihre Vorschläge zu Amtszeitbegrenzungen und Volksentscheiden die politische Debatte über die Landesgrenzen hinaus beeinflussen. Bisher bleibt ihr Einfluss jedoch auf das Bundesland beschränkt, in dem sie ihren Ursprung hat.






