22 March 2026, 10:22

Neue Führungskräfte prägen Ulms öffentliche Infrastruktur und kulturelles Erbe

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Gebäuden, Straßen und Text, der eine vorgeschlagene Entwicklungsstelle am Boden angibt.

Neue Führungskräfte prägen Ulms öffentliche Infrastruktur und kulturelles Erbe

An zwei zentralen öffentlichen Einrichtungen in Ulm haben neue Führungskräfte die Leitung übernommen. Dr. Diana Marquardt steht seit Mai 2023 an der Spitze von Vermögen und Bau Ulm, während Simon Schneider die Staatshochbauamt Ulm leitet. Beide wurden offiziell im Mai 2023 in ihr Amt eingeführt, wobei die Staatssekretärin im Finanzministerium, Gisela Splett, die feierliche Übergabe begleitete.

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Dr. Diana Marquardt bringt eine juristische Expertise in ihre Position ein. Sie studierte Rechtswissenschaften in Tübingen und promovierte dort 2011. Unter ihrer Führung verwaltet Vermögen und Bau Ulm rund 70 Einrichtungen, darunter Universitäten, Behörden und historisch bedeutende Stätten. Zu diesen zählen die ehemaligen Klosteranlagen Wiblingen und Bad Schussenried, die zu den kulturell wertvollsten Immobilien der Region gehören.

Die Behörde beschäftigt 106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verzeichnete 2024 einen Umsatz von über 110 Millionen Euro. Zwar gibt es keine genauen Angaben zur Gesamtzahl der Landesgebäude, die Vermögen und Bau Baden-Württemberg an seinen 13 Standorten bundesweit verwaltet, doch die Ulmer Niederlassung spielt eine zentrale Rolle in der Region.

Simon Schneider hingegen leitet seit Mai 2023 das Staatshochbauamt Ulm. Sein akademischer Werdegang umfasst ein Architekturstudium in Karlsruhe, Berlin und London, was ihm ein breites Verständnis für städtische und bauliche Entwicklung verleiht.

Sowohl Marquardt als auch Schneider prägen nun maßgeblich die öffentliche Infrastruktur Ulms. Ihre Ernennungen markieren eine neue Phase für die staatlich verwalteten Gebäude und das kulturelle Erbe der Stadt. Die von ihnen geführten Institutionen verantworten bedeutende Finanzoperationen und den Erhalt historischer Bauten – und sichern so deren Funktion und Bewahrung für die kommenden Jahre.

Quelle