Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht und Migration nach dem Zweiten Weltkrieg
Brigitta SchülerNeue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht und Migration nach dem Zweiten Weltkrieg
Städtisches Museum Emmendingen präsentiert neue Ausstellung zu Flucht und Migration in der modernen Gesellschaft
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ eröffnet das Städtische Museum Emmendingen eine Ausstellung, die anhand eines grafischen Romans die Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg aufarbeitet. Die Schau untersucht, wie Flucht und Migration die heutige Gesellschaft prägen, und ist das erste große Projekt der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr eröffnet und ist bis zum 8. November zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale deutschsprachiger Minderheiten, die ihre Heimat verlassen mussten. Themen wie Vertreibung, Identität und gesellschaftlicher Zusammenhalt werden dabei aufgegriffen – mit einem besonderen Fokus auf die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht verbindet die Ausstellung historische Recherche mit grafischem Storytelling. Ziel ist es, zum Nachdenken und Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anzuregen. Geöffnet ist die Schau während der regulären Museumszeiten mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Die Ausstellung bietet eine visuelle und narrative Auseinandersetzung mit der Nachkriegsmigration und bleibt fast fünf Monate lang für die Öffentlichkeit zugänglich. Durch die Kooperation mit Bartscht und den Fokus auf lokale Geschichte wirft das Museum einen detaillierten Blick auf eine prägende Epoche.






