Münster und IHK stärken Ausbildung in der Geoinformationstechnologie durch neue Partnerschaft
Gerd BuchholzMünster und IHK stärken Ausbildung in der Geoinformationstechnologie durch neue Partnerschaft
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, die Ausbildung in der Geoinformationstechnologie zu verbessern – einem Bereich, der für den digitalen Fortschritt von zentraler Bedeutung ist. Beide Institutionen bündeln ihr Fachwissen, um künftige Fachkräfte in der Branche zu fördern.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Ausbildung im öffentlichen Sektor zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Lehrlingsausbildung in Handel und Industrie organisiert. Gemeinsam werden sie technische und personelle Ressourcen zusammenführen, um die Ausbildungsprozesse effizienter zu gestalten.
Ein neu gegründeter gemeinsamer Prüfungsausschuss wird einheitliche Bewertungsstandards für Auszubildende in der gesamten Region Münster festlegen. Seine Geschäftsstelle wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein. Diese Neuerung ersetzt getrennte Gremien und macht die Abläufe schlanker.
Auszubildende in der Geoinformationstechnologie – etwa Geomatik-Fachleute oder Vermessungstechniker – spielen eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung. Geomatik-Expertinnen und -Experten erfassen, analysieren und präsentieren raumbezogene Daten, während Vermessungstechniker diese mithilfe modernster Messtechnik sammeln und aufbereiten. Die gewonnenen Informationen sind essenziell für Aufgaben wie Straßenbau oder Stadtplanung.
Durch die enge Zusammenarbeit wird eine einheitliche Ausbildung und Prüfung der Geoinformations-Berufe sichergestellt. Gemeinsam genutzte Ressourcen und ein zentraler Prüfungsausschuss vereinfachen die Verwaltung. Die Initiative stärkt die Fähigkeit der Region, den Anforderungen der Digitalisierung mit qualifizierten Fachkräften zu begegnen.






