Mordprozess in Freiburg: Fünf Kinder erlebten Messerattacke auf ihre Mutter mit
Brigitta Schüler"Sei brav", sagte der Vater zu seinen Kindern. Blut war auf dem Messer in seiner Hand - Mordprozess in Freiburg: Fünf Kinder erlebten Messerattacke auf ihre Mutter mit
In Freiburg hat sich der Prozess gegen einen 47-jährigen Mann eröffnet, der beschuldigt wird, seine Frau im Juni 2025 ermordet zu haben. Die Tat ereignete sich in ihrem gemeinsamen Zuhause in Müllheim, wo zum Zeitpunkt der Tat fünf ihrer Kinder anwesend waren. Der Angeklagte hat die Tat gestanden, bestreitet jedoch, sie töten gewollt zu haben.
Der Prozess begann am 3. März 2026 mit der Schilderung der Ereignisse vom 22. Juni 2025 durch die Staatsanwaltschaft. Laut Gerichtsakten soll der 47-jährige afghanische Mann seine 43-jährige Ehefrau in ihrem Haus 13-mal erstochen haben. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich ihre fünf Kinder im Haus.
Der Angeklagte hat die Messerattacke eingeräumt, beharrt jedoch darauf, keine Tötungsabsicht gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wird nun die Umstände untersuchen, die zur Tat führten, darunter mögliche vorherige Konflikte oder Anzeichen für eine geplante Tat.
Bisher wurden keine öffentlichen oder medialen Reaktionen auf den Prozess bekannt. Die Berichterstattung konzentriert sich weiterhin auf die sachlichen Details des Falls, darunter das Geständnis des Angeklagten und die Anwesenheit der Kinder während des Angriffs.
Der Prozess geht weiter, während Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Argumente vortragen. Das Gericht wird klären müssen, ob der Messerangriff vorsätzlich erfolgte und welche Anklagepunkte zur Anwendung kommen. Ein Urteil wird erwartet, sobald alle Beweise ausgewertet wurden.






