Mönchengladbachs Wohnungsbau-Boom übertrifft NRW um 43 Prozent
Mönchengladbach verzeichnet einen deutlichen Anstieg beim Wohnungsbau und übertrifft damit den Rest von Nordrhein-Westfalen bei Weitem. 2025 wurden in der Stadt fast dreimal so viele Wohnungen fertiggestellt wie im Vorjahr. Dieser Boom folgt auf eine Investition von 43 Millionen Euro in die „Initiative Wohnungsbau“, die 2023 gestartet wurde, um die lokale Nachfrage zu decken.
Im Jahr 2025 vollendete Mönchengladbach 758 neue Wohnungen – ein deutlicher Sprung gegenüber nur 260 im Jahr 2024. Die Bauquote der Stadt stieg von 9,8 auf 28,4 Wohnungen pro 10.000 Einwohner und lag damit 43 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Auch die Anzahl der Baugenehmigungen kletterte um 73,6 Prozent, was auf ein anhaltendes Wachstum hindeutet.
Besonders engagiert zeigt sich die Stadt beim sozialen Wohnungsbau. Allein 2025 bewilligten die Verantwortlichen Subventionen in Höhe von 43,2 Millionen Euro für 218 Wohneinheiten. Dies folgt auf einen drastischen Anstieg der Ausgaben für Sozialwohnungen: 2024 setzte Mönchengladbach 274 Prozent des vorgesehenen Budgets ein – im Vergleich zu nur 5 Prozent im Jahr 2021.
Unterdessen verzeichnete Nordrhein-Westfalen insgesamt einen Rückgang. Im gesamten Land wurden 2025 nur noch 37.185 Wohnungen fertiggestellt, ein Minus von 9,4 Prozent gegenüber 2024. Die Bauquote sank auf 19,8 Wohnungen pro 10.000 Einwohner und blieb damit deutlich hinter den Werten Mönchengladbachs zurück.
Die „Initiative Wohnungsbau“ der Stadt hat schnell Wirkung gezeigt: Die Fertigstellungszahlen und Baugenehmigungen stiegen rasant an. Mönchengladbach plant nun, diesen Schwung beizubehalten und die hohen Bauaktivitäten auch in den kommenden Jahren fortzuführen. Landesweit hingegen geht die Wohnungsbauproduktion weiter zurück.






