21 February 2026, 02:49

Merz sichert sich mit 91 Prozent die CDU-Spitze – doch die Kritik bleibt

Ein deutscher Propagandaplakat der NSDAP mit zwei M├Ąnnern auf einem Sofa, mit Text ├╝ber die Partei.

CDU best├Ątigt Generalsekret├Ąr Linnemann mit ├╝berwiegender Mehrheit - Merz sichert sich mit 91 Prozent die CDU-Spitze – doch die Kritik bleibt

Friedrich Merz hat seine Position als CDU-Vorsitzender mit deutlicher Unterstützung der Delegierten für eine weitere Amtszeit gesichert. Auf dem Parteitag in Stuttgart am 20. Februar 2026 erhielt er 91,17 Prozent der Stimmen – sein zweitbestes Ergebnis seit seinem Amtsantritt 2022. Das Votum folgte auf eine Phase innerparteilicher Spannungen und sinkender Umfragewerte für die Union.

Auch andere führende Persönlichkeiten der Partei behielten ihre Ämter, darunter Carsten Linnemann als Generalsekretär und Franziska Hoppermann als Schatzmeisterin.

Merz' Wiederwahl basierte auf 864 Ja-Stimmen bei 86 Gegenstimmen und 14 Enthaltungen. Zwar lag seine Zustimmung leicht unter den 95,3 Prozent von 2022, dennoch stellte das Ergebnis eine klare Bestätigung dar. Seine Führung stand in der Kritik, unter anderem wegen gescheiterter Richterernennungen, Protesten des Jugendverbandes gegen Rentenreformen und den im Vergleich zur Bundestagswahl 2025 nachlassenden Umfragewerten der CDU.

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Carsten Linnemann wurde mit 864 Ja-Stimmen, 91 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen als Generalsekretär wiedergewählt. Seine Zustimmung lag bei 90,47 Prozent (ohne Enthaltungen) bzw. 89,16 Prozent (mit Enthaltungen). Das Ergebnis spiegelte trotz aktueller Herausforderungen der Partei breites Vertrauen in seine Arbeit wider.

Christina Stumpp blieb stellvertretende Generalsekretärin, während Franziska Hoppermann ihre Position als Schatzmeisterin behielt und damit für Kontinuität in der finanziellen Führung der Partei sorgt.

Die Ergebnisse des Parteitags bestätigen Merz' festen Griff auf die CDU, wenn auch mit etwas geringerer Dominanz als zuvor. Auch Linnemann, Stumpp und Hoppermann sicherten sich ihre Posten mit starker Rückendeckung. Die Partei geht nun mit einer intakten Führung in eine Phase anhaltender politischer und innerparteilicher Herausforderungen.