24 December 2025, 04:44

Mercedes-Benz-Aktie: €150 Millionen Vergleich

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Mercedes-Benz-Aktie: €150 Millionen Vergleich

Mercedes-Benz zahlt fast 150 Millionen Dollar zur Beilegung von Diesel-Abgasvorwürfen in den USA

Der Automobilkonzern hat sich bereit erklärt, rund 149,6 Millionen US-Dollar zu zahlen, um einen Streit über mutmaßliche Manipulationen bei Dieselabgastests beizulegen. Betroffen sind etwa 211.000 Fahrzeuge der Baujahre 2008 bis 2016. Trotz dieser finanziellen Belastung treibt das Unternehmen weiterhin sein Aktienrückkaufprogramm voran.

Gleichzeitig wird Mercedes-Benz die Preise in Indien ab Januar 2026 aufgrund von Währungsschwankungen um bis zu 2 Prozent erhöhen.

Die Einigung folgt auf Vorwürfe, der Konzern habe illegale Software eingesetzt, um Abgastests zu manipulieren. Besitzer der betroffenen Modelle erhalten jeweils 2.000 Dollar als Ausgleich für ein verpflichtendes Software-Update. Die Zahlung, die im Dezember 2016 finalisiert wurde, beläuft sich insgesamt auf 149,6 Millionen Dollar an US-Behörden.

Trotz dieser finanziellen Herausforderung hält das Unternehmen an seinem Aktienrückkaufplan fest – ein Zeichen für das Vertrauen in die langfristige wirtschaftliche Stabilität.

Unabhängig davon hat die zunehmende Währungsvolatilität in Indien den Hersteller zu einer Preisanpassung veranlasst. Ab Januar 2026 müssen Kunden dort mit Aufschlägen von bis zu 2 Prozent auf Neuwagen rechnen.

Mit der 150-Millionen-Dollar-Zahlung endet ein langjähriger Abgasstreit in den USA. Betroffene Fahrzeughalter erhalten neben der verpflichtenden Software-Nachrüstung eine Entschädigung. In Indien müssen Käufer hingegen höhere Preise akzeptieren, während das Unternehmen auf wirtschaftliche Herausforderungen reagiert. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt Mercedes-Benz seinen finanziellen Strategien treu.