15 May 2026, 06:21

Megumis Triumph: Vom Star zur Produzentin mit Fujiko und Netflix-Deal

Eine Menschenmenge auf einer beleuchteten Bühne mit Laternen, einige halten Kameras, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund bei Nacht.

Megumis Triumph: Vom Star zur Produzentin mit Fujiko und Netflix-Deal

Die japanische Schauspielerin und Produzentin Megumi hat für ihren jüngsten Film Fujiko große Anerkennung erhalten, der kürzlich zwei Preise beim 28. Far East Film Festival gewann. Mit diesem Projekt vollzieht sie den Übergang vom Schauspiel zur Entwicklung eigener Stoffe – angetrieben vom Wunsch, Frauen durch Geschichten zu stärken. Ihr Erfolg führte zudem zu einem bedeutenden Deal mit Netflix, nachdem ihre unskriptete Serie Badly in Love zum Hit wurde.

Während der Pandemie übernahm Megumi die Kontrolle über ihre Karriere und entschied sich, eigene Projekte zu entwickeln, statt auf Rollenangebote zu warten. Inspiriert von einer Studie, die Japan beim Selbstwertgefühl von Frauen auf dem letzten Platz sieht, produzierte und spielte sie in Fujiko – einem Film über eine alleinerziehende Mutter, die in den 1970er- und 80er-Jahren in Shizuoka nach persönlicher Freiheit sucht. Die Handlung basiert auf Familiengeschichten des Regisseurs Taichi Kimura und spiegelt Megumis Ziel wider, japanischen Frauen eine Stimme zu geben.

Fujiko feierte seine Premiere mit großer Resonanz und gewann in Udine den Golden Mulberry Publikumspreis sowie eine geteilte Auszeichnung der Black-Dragon-Jury. Der Film glänzt mit einem hochkarätigen Ensemble, darunter Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki. Die internationalen Vertriebsrechte liegen bei SC Films International.

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Neben ihrer Schauspielkarriere nennt Megumi die verstorbene Kirin Kiki als prägenden Einfluss und würdigt Regisseure wie Nagahisa Makoto und Kimura Taichi dafür, das internationale Ansehen des japanischen Films neu geprägt zu haben. Zu ihren früheren Rollen zählen The Stormy Family, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Heute gehört sie zu den wenigen Schauspielerinnen in Japan, die gleichzeitig als Produzentinnen erfolgreich sind – kreativ wie kommerziell.

Ihre Netflix-Serie Badly in Love brach Streaming-Rekorde und ebnete den Weg für eine mehrjährige Entwicklungsvereinbarung. Diese Partnerschaft ermöglicht es ihr, ihr Erzähluniversum über das klassische Kino hinaus zu erweitern.

Mit den Festivalerfolgen von Fujiko und dem Netflix-Deal festigt Megumi ihren Ruf als Schauspielerin und Produzentin. Der Fokus des Films auf die Kämpfe von Frauen im Japan der 1970er-Jahre unterstreicht ihr Anliegen, Branchenstandards infrage zu stellen. Ihre kommenden Projekte werden diese Dynamik voraussichtlich weiter verstärken und sie als prägende Figur des japanischen Films etablieren.

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