11 April 2026, 06:22

Matchory sichert 6 Millionen Euro für KI-gestützte Beschaffungsplattform

Liniengraph, der die erhöhte Ausgabe von Bankers Acceptance (BAA) in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem Text.

Matchory sichert 6 Millionen Euro für KI-gestützte Beschaffungsplattform

Matchory, ein ProcureTech-Start-up aus Ulm, sichert sich 6 Millionen Euro in einer Seed-Extension-Runde

Das Ulmer Unternehmen Matchory hat in einer erweiterten Seed-Finanzierungsrunde 6 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem frischen Kapital will das Start-up seine KI-gestützte Beschaffungsplattform ausbauen und das internationale Wachstum beschleunigen. Federführend bei der Investition war die Risikokapitalgesellschaft Capmont, die sich auf B2B-Technologie-Start-ups spezialisiert hat.

Matchory wurde 2019 von Aiko Wiegand, Martin Konradi und Nils Liskien gegründet und bietet eine cloudbasierte SaaS-Lösung für das strategische Einkaufsmanagement. Die Plattform bündelt Lieferantendaten, automatisiert die Suche nach Zulieferern und erhöht die Transparenz in der Lieferkette. Zu den Kunden zählen bereits Unternehmen wie DMG Mori, Tesa, Bosch und Jungheinrich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

An der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligten sich neben den bestehenden Investoren Earlybird-X auch Business Angels mit Expertise in den Bereichen Beschaffung und Industrie. Capmont, mit Sitz in München, konzentriert sich auf B2B-Tech-Unternehmen in der späten Seed- bis Series-B-Phase in Europa und den USA.

Mit den neuen Mitteln plant Matchory, seine Plattform durch die Einbindung weiterer Datenquellen zu optimieren und Funktionen einzuführen, die die Beschaffungskosten senken sollen. Zudem will das Unternehmen seine Lieferantendatenbank ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben.

Die 6-Millionen-Euro-Investition soll Matchory dabei unterstützen, seine Einkaufstools weiterzuentwickeln und die Geschäftsaktivitäten auszuweiten. Durch den Ausbau des Lieferantennetzwerks und die Verbesserung der Datenkompetenz strebt das Start-up an, seine Position im globalen ProcureTech-Markt zu festigen. Die Finanzierungsspritze folgt auf eine wachsende Nachfrage nach KI-basierten Lösungen im Supply-Chain-Management.

Quelle