Massiver Fernwärmeschaden: 30.000 Haushalte frieren nach Bagger-Unfall
Hans-Josef BeckmannLeck repariert - 30.000 Haushalte erhalten Fernwärme zurück - Massiver Fernwärmeschaden: 30.000 Haushalte frieren nach Bagger-Unfall
Schwerer Leckschaden in Fernwärmeanschluss: 30.000 Haushalte ohne Heizung
Ein großes Leck in einer Fernwärmeanschlussleitung hat in den frühen Morgenstunden etwa 30.000 Haushalte ohne ausreichende Heizung zurückgelassen. Der Schaden entstand, als ein Bagger die Leitung beschädigte und so zu weitreichenden Störungen in Heidelberg und der benachbarten Stadt Schwetzingen führte.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als Baumaschinen die Leitung durchtrennten, wodurch es zu einem erheblichen Wärmeverlust kam. Zunächst verhinderte die gespeicherte Wärme, dass die Häuser zu schnell auskühlten. Doch bis zum Morgengrauen sanken die Temperaturen in den betroffenen Gebäuden, da der Druck im System nachließ.
Reparaturteams unter der Leitung von Dr. Eckart Hanauska, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, arbeiteten die ganze Nacht daran, das Leck zu schließen. Die Reparatur konnte bis zum Morgen abgeschlossen werden, doch die Behörden warnten, dass es mehrere Stunden dauern werde, bis alle Gebäude wieder vollständig beheizt seien. Die Stadtwerke Heidelberg riefen die Anwohner auf, Türen und Fenster gut zu schließen, um die Wärme zu halten. Zudem wurde empfohlen, den Verbrauch von Warmwasser einzuschränken, bis das Netz wieder vollständig stabil läuft.
Mit einer vollständigen Wiederherstellung der Heizungsversorgung wird bis zum Ende des Tages gerechnet. Das Versorgungsunternehmen überwacht das System weiterhin genau. Bei weiteren Verzögerungen werden aktuelle Informationen bereitgestellt.