04 April 2026, 18:24

Martin La Roche verwandelt den NKV in einen begehbaren Gedächtnispalast

Eine Museumsgalerie, die verschiedene Kunstwerke zeigt, darunter Gemälde, Skulpturen, Texttafeln und Objekte in Glasvitrinen, mit Deckenbeleuchtung und sichtbaren Türen.

Martin La Roche verwandelt den NKV in einen begehbaren Gedächtnispalast

Ab Ende März 2025 verwandelt sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden (NKV) in einen begehbaren, riesigen Gedächtnispalast. Der Künstler Martin La Roche hat das gesamte Gebäude in eine immersive Ausstellung verwandelt, die erkundet, wie wir sammeln, erinnern und archivieren. Vom 28. März bis zum 15. Juni können Besucherinnen und Besucher die Räume selbst erkunden.

Die unter dem Titel Memory Palace stehende Schau füllt jeden Raum des NKV mit Installationen, die mit Erinnerung und Assoziation spielen. Zu den Ausstellungsbereichen zählen ein Foyer, ein Spielzimmer, eine Bibliothek und ein Videoraum. Ein Bereich widmet sich sogar einem Guardian-Kreuzworträtsel, dessen Struktur poetische Verknüpfungen anregt.

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Ein Höhepunkt ist das Musée Légitime, ein tragbares Museum, das in einen Hut passt. Es beherbergt 193 Miniaturkunstwerke, jedes von einem anderen Künstler oder einer anderen Künstlerin beigesteuert. Ein weiteres interaktives Werk, Sandplay, lädt die Besucher ein, Gegenstände im Sand anzuordnen und so persönliche Erinnerungen wachzurufen.

Im Wintergarten liegen 192 Objekte in Boxen bereit, die vom Publikum ausgewählt und arrangiert werden können. Jede Auswahl lässt sich auf einer Postkarte dokumentieren – so werden die Besucher für einen Moment zu Kuratoren. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr in der Wilhelmstraße 15 in Wiesbaden geöffnet.

La Roches Memory Palace macht den NKV zu einem lebendigen Archiv, das Kunst, Teilhabe und Reflexion verbindet. Noch bis zum 15. Juni bietet die Schau die Gelegenheit, zu erforschen, wie Erinnerung unser Verständnis von Gegenständen und Räumen prägt.

Quelle