01 February 2026, 02:34

Marquardt kürzt Arbeitszeiten – 1.000 Mitarbeiter betroffen bis 2026

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfosten, mit dem Text "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Marquardt kürzt Arbeitszeiten – 1.000 Mitarbeiter betroffen bis 2026

Der deutsche Automobilzulieferer Marquardt hat am Hauptsitz die Arbeitszeiten gekürzt, um Kosten zu sparen. Von der Maßnahme sind rund 1.000 Beschäftigte betroffen, die künftig weniger Stunden pro Woche arbeiten. Dadurch verringert sich auch ihr Gehalt. Das Unternehmen hat eine befristete Betriebsvereinbarung eingeführt, um die Arbeitsplätze bis Ende 2026 zu sichern. Demnach reduzieren sich die Wochenarbeitszeiten für Angestellte mit 35-Stunden-Verträgen auf 33 Stunden. Wer bisher 39 Stunden arbeitete, kommt künftig auf 37 Stunden pro Woche. Die Entscheidung ist Teil umfassender Sparmaßnahmen bei Marquardt. Zwar führt die Anpassung zu Einkommenseinbußen, doch die Vereinbarung garantiert, dass in dem festgelegten Zeitraum keine Entlassungen erfolgen. Die verkürzten Arbeitszeiten gelten bis Ende 2026 und sollen dem Unternehmen Zeit geben, seine Finanzen zu stabilisieren. Die Beschäftigten müssen zwar Lohnkürzungen hinnehmen, behalten aber ihre Stellen im Rahmen der vorübergehenden Regelung. Die Maßnahme spiegelt die anhaltenden Herausforderungen in der Automobilzuliefererbranche wider.