Markus Söder steigt vom Joggen aufs Rad – und bleibt dabei ganz er selbst
Hans-Josef BeckmannWarum Markus Söder nicht mehr läuft - Markus Söder steigt vom Joggen aufs Rad – und bleibt dabei ganz er selbst
Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, hat das Joggen an den Nagel gehängt – und setzt stattdessen auf neue Aktivitäten. Der Politiker bevorzugt nun Radfahren und Schwimmen als sportlichen Ausgleich. Seine jüngsten Entscheidungen, sowohl in Sachen Fitness als auch Ernährung, sorgen bei Kollegen und in der Öffentlichkeit für amüsierte Diskussionen.
Söders Abkehr vom Laufen kommt nach Jahren vergeblicher Versuche, sich für diesen Sport zu begeistern. Er gab offen zu, nie den berühmten „Runner’s High“ erlebt zu haben, und hat sich seitdem anderen Betätigungen zugewandt. Seine Frau unterstützte diesen Wandel kürzlich mit einem geschenkten E-Bike, das er mittlerweile regelmäßig nutzt.
An einem Freitagabend im Nördlichen Schwarzwald traf Söder auf Olaf Lies, Niedersachsens Ministerpräsident und SPD-Kandidat für die anstehende Landtagswahl. Bei einem entspannten Gespräch gönnte sich Söder ein traditionelles Mittagessen mit Blutwurst – weit entfernt von der veganen Ernährung, die ihm manche nahelegen. Er betont stets seine Vorliebe für „gutes, deftiges Hausmannskost“ statt pflanzlicher Alternativen. Schwimmen ist eine weitere Leidenschaft des bayerischen Regierungschefs, der sogar über einen Rettungsschwimmer-Schein verfügt. Ein Kontrast zu Manuel Hagel, dem CDU-Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg, der lediglich das Anfängerschwimmabzeichen vorweisen kann – ein Detail, das in jüngsten Gesprächen schmunzelnd aufgegriffen wurde.
Söders Lebensstilwandel spiegelt eine Mischung aus persönlichen Vorlieben und praktischen Entscheidungen wider. Seine E-Bike-Touren, Schwimmroutinen und die Liebe zur traditionellen Küche unterstreichen seine bodenständige Art. Gleichzeitig bleibt er politisch aktiv: Informelle Treffen wie das mit Lies zeigen, dass sein Einfluss weit über Bayern hinausreicht.