20 February 2026, 20:55

Marburgs Karneval endet mit Schlüsselübergabe – und einer Herausforderung für 2025

Eine Frau in einem bunten Kleid, die lächelt, umgeben von der Schrift "Carnaval Festival 2014" in fetter schwarzer Schrift auf einem leuchtend gelben Hintergrund.

Marburgs Karneval endet mit Schlüsselübergabe – und einer Herausforderung für 2025

Marburgs Karnevalssaison geht mit symbolischer Schlüsselübergabe zu Ende

Mit der feierlichen Rückgabe der Stadtschlüssel an das Rathaus ist die diesjährige Karnevalssaison in Marburg offiziell beendet worden. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, Stadträtin Kirsten Dinnebier und ein Vertreter der ehrenamtlichen Helfer nahmen die symbolische Geste entgegen – und setzten damit den Schlusspunkt unter wochenlange bunte Feiern. Besonders engagierte Freiwillige wurden für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Kreativität mit besonderen Ehrungen ausgezeichnet.

Das Marburger Karnevalsfest-Komitee dankte allen Helfern und Stadtmitarbeitern, die mit ihrem Engagement die diesjährigen Festlichkeiten zu einem Erfolg gemacht haben. Viele hatten wochenlang an Wagenbauten, Kostümen und Auftritten gearbeitet, um Lachen und Farbe auf die Straßen zu bringen. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies würdigte persönlich ihren Beitrag und betonte, welche Freude und unvergessliche Erinnerungen sie den Marburger Bürgern damit schenkten.

Traditionell zieht der Rosenmontagszug zwischen zehn und zwanzig Gruppen an – von Karnevalsvereinen über Studentenschaften bis hin zu lokalen Initiativen. Die Veranstaltung spiegelt seit jeher Marburgs lebendige Studentenkultur wider, geprägt von humorvollen Seitenhieben auf lokale Politiker und historischen Akzenten wie mittelalterlichen Kostümen, die seit den 1980er-Jahren fester Bestandteil sind. In diesem Jahr wandte sich das Komitee gezielt an Unternehmen und Gruppen, um den Umzug 2025 wiederzubeleben.

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Das Fürstenpaar Vanessa I. und Antoni I. sowie Lars Küllmer und Toni Ahlendorf kündigten an, den Rosenmontagszug im nächsten Jahr zurückzubringen – allerdings nur, wenn sich mindestens 50 Gruppen anmelden, mehr als doppelt so viele wie üblich. Zudem ehrte das Komitee herausragende Freiwillige mit dem Hahnenorden und dem Magistratsorden für ihr außergewöhnliches Engagement.

Die Karnevalssaison endete mit Dank an alle, die sie möglich gemacht haben. Ob der Rosenmontagszug 2025 tatsächlich stattfindet, hängt nun davon ab, ob sich genug Gruppen registrieren. Dann könnte Marburgs Tradition aus studentischem Witz und historischem Flair fortgeführt werden – die Stadt wartet gespannt, ob die Gemeinschaft das Ziel erreicht.