06 March 2026, 00:25

Mannheim gedenkt ein Jahr nach dem tödlichen Anschlag in stiller Trauer

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hölt ein Banner mit der Aufschrift "Die Wrangellstraße 5 protestiert gegen den Ausverkauf in Berlin". Im Hintergrund sind Fahrráder, Masten, Gebáude und ein Kran zu sehen, öber ihnen der Himmel.

Mannheim gedenkt ein Jahr nach dem tödlichen Anschlag in stiller Trauer

Ein Jahr nach dem tödlichen Fahrzeuganschlag in Mannheim versammelten sich mehr als 300 Menschen, um der Opfer zu gedenken. Die Stadt Mannheim hielt in der Konkordienkirche einen ökumenischen Gedenkgottesdienst ab, bei dem der Getöteten und Verletzten des blutigen Angriffs gedacht wurde. Während die Glocken der umliegenden Kirchen läuteten, kamen Anwohner in stiller Trauer zusammen.

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Am 3. März 2025 war ein Auto in einen belebten Marktplatz in Mannheim gerast, dabei kamen acht Menschen ums Leben, über 30 wurden verletzt. Der Anschlag erschütterte die Stadt Mannheim und hinterließ viele physisch und seelisch Verletzte. Ein ortsansässiger Taxifahrer pakistanischer Herkunft griff ein, blockierte das Fahrzeug des Angreifers und verhinderte so weiteres Leid.

Bei der Gedenkveranstaltung sprach Oberbürgermeister Christian Specht von Mannheims Zusammenhalt und Mitgefühl angesichts der Tragödie. Ulrike Schäfer, die Mannheimer Polizeichefin, überbrachte den betroffenen Familien ein Beileidsschreiben. Alexander Schwarz, der Landesbeauftragte für Opferhilfe in Baden-Württemberg, verlas einen Brief der Angehörigen eines der Verstorbenen.

Die Zeremonie umfasste ein ökumenisches Gebet, das von religiösen Würdenträgern verschiedener Gemeinschaften geleitet wurde. Anschließend zündeten die Teilnehmer am Paradeplatz Kerzen an und standen in stillem Gedenken an die zwei Todesopfer und die vielen anderen, die noch immer mit den Folgen kämpfen.

Der Gedenkgottesdienst markierte das einjährige Datum des Anschlags, bei dem die Stadt Mannheim in Erinnerung und Solidarität zusammenstand. Kirchenglocken läuteten als Symbol der Verbundenheit, während die Gemeinschaft ihren Willen zur Heilung erneuerte. Die Veranstaltung ehrte nicht nur die Opfer, sondern auch den Mut derer, die Schlimmeres verhinderten.

Quelle