Mahlzeiten auf Rädern - Höhere Preise treffen viele Senioren
Hans-Josef BeckmannMahlzeiten auf Rädern - Höhere Preise treffen viele Senioren - Mahlzeiten auf Rädern - Höhere Preise treffen viele Senioren
„Essen auf Rädern“ – Preiserhöhungen belasten viele Senioren
„Essen auf Rädern“ – Preiserhöhungen belasten viele Senioren
„Essen auf Rädern“ – Preiserhöhungen belasten viele Senioren
Ab Januar 2026 werden die Preise für den Dienst „Essen auf Rädern“ in Baden-Württemberg steigen. Hintergrund sind gestiegene Kosten der Anbieter für Lebensmittel, Löhne und Energie. Dennoch wollen Organisationen wie der Johanniterorden und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) den Service für diejenigen aufrechterhalten, die auf ihn angewiesen sind.
Im kommenden Jahr wird der Durchschnittspreis pro Mahlzeit um etwa einen Euro steigen. Die Anbieter begründen die Erhöhung mit unvermeidlichen Mehrkosten: Rohstoffe, Personalkosten und Energiekosten sind in den letzten Monaten deutlich angestiegen.
Auch indirekte Ausgaben belasten die Haushalte der Dienstleister. Höhere Aufwendungen für Verwaltung, Compliance-Prüfungen und Schulungen des Personals kommen hinzu. Zudem sind die Kosten für Verpackung, Logistik und Versicherungen gestiegen. Um den Service zuverlässig weiterzuführen, seien die Preisanpassungen notwendig, so die Begründung. Für viele Senioren ist „Essen auf Rädern“ weit mehr als nur eine Mahlzeit: Die Fahrenden bleiben oft für ein Gespräch oder fragen nach dem Befinden. Allein die Malteser versorgen über 4.500 Menschen in mehr als 200 Städten und Gemeinden der Region. Sowohl die Malteser als auch das DRK betonen, dass die Aufrechterhaltung des Angebots trotz steigender Kosten oberste Priorität habe.
Die Preisanpassung soll helfen, die notwendigen Ausgaben zu decken, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Die Anbieter werden weiterhin Mahlzeiten und soziale Unterstützung für bedürftige Bewohner sicherstellen. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2026 in Kraft.