Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Lösungen für das Parken
Hans-Josef BeckmannLudwigsburg setzt weiterhin auf digitale Lösungen für das Parken
Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Parklösungen
Ludwigsburg setzt weiterhin auf digitale Parklösungen
- Dezember 2025
Ludwigsburg hat sein Parkgebührensystem aktualisiert und führt ab 2026 neue Servicegebühren ein. Nutzer müssen künftig eine Gebühr von 15 Prozent auf Parkvorgänge über drei Euro zahlen, während kürzere Besuche und Monatskarten weiterhin gebührenfrei bleiben. Die Änderungen erfolgen im Rahmen der Vertragsverlängerung mit PayByPhone für mobile Parkdienste.
Der Stadtrat hat sich erneut für PayByPhone als Anbieter für mobile Parkzahlungen entschieden. Über die App oder per SMS können Autofahrer Parkvorgänge starten, verlängern oder beenden – ganz ohne Münzgeld oder Gang zum Parkscheinautomaten. Die klassischen Parkuhren akzeptieren weiterhin Kartenzahlungen (auch kontaktlos) sowie Bargeld.
Ab dem 1. Januar 2026 fällt eine Servicegebühr von 15 Prozent auf alle Parkvorgänge an, die mehr als drei Euro kosten. Sessions unter diesem Betrag sowie Monatskarten bleiben von zusätzlichen Kosten verschont. Die Stadt erwartet durch die Weitergabe der Servicekosten an die Nutzer statt einer eigenen Übernahme Einsparungen von rund 100.000 Euro im Jahr 2025.
Für die Abwicklung des digitalen Parkens ist die digitalparken GmbH zuständig, die mit der Umsetzung des neuen Systems beauftragt wurde. Ziel der Umstellung ist es, die Bezahlvorgänge zu vereinfachen, während gleichzeitig Flexibilität für Autofahrer erhalten bleibt, die an den Automaten lieber bar oder mit Karte zahlen.
Die neuen Gebühren treten Anfang 2026 in Kraft und betreffen ausschließlich teurere Parkvorgänge. Neben der mobilen App bleiben die herkömmlichen Zahlungsmethoden weiterhin verfügbar. Die Stadt rechnet mit finanziellen Einsparungen, während die Parkmöglichkeiten für Einwohner und Besucher weiterhin zugänglich bleiben.