Lübecks Welterbe-Beirat beschließt städtebauliche Zukunftsprojekte an Holstenstraße und Mühlentor
Gerd BuchholzLübecks Welterbe-Beirat beschließt städtebauliche Zukunftsprojekte an Holstenstraße und Mühlentor
Lübecks Welterbe- und Gestaltungsbeirat trifft sich zu aktueller Sitzung
Am 12. und 13. März 2026 kam Lübecks Welterbe- und Gestaltungsbeirat zu seiner jüngsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen zentrale städtebauliche Projekte, darunter die Neugestaltung des Mühlentor-Kreisverkehrs sowie neue Vorhaben an der Holstenstraße. Die Beratungen markierten zudem einen Wechsel in der Führung, da sich der Beirat von seinem langjährigen Vorsitzenden verabschiedete.
Die zweitägige Veranstaltung fand im Foyer des Amts für Stadtplanung und Bauordnung statt. Den Auftakt bildete die offizielle Verabschiedung von Bertel Bruun, der den Beirat über viele Jahre hinweg geleitet hatte. Im Anschluss begrüßte der Gremium mit Professorin Ariane Röntgen ein neues Mitglied, das Fachwissen aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur einbringt.
Im Mittelpunkt der Sitzung standen zwei große Bauprojekte, die unter der Ägide des Welterbe-Gestaltungsbeirats stehen. Der Architekt Ivan Peter Chlumský präsentierte die Pläne für das Vorhaben Holstenstraße 21, das sowohl Gewerbeflächen als auch Wohnungen umfassen wird. Die Entwürfe wurden daraufhin überprüft, inwieweit sie den Denkmalschutzvorgaben Lübecks entsprechen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Mühlentor-Kreisverkehr, einem Ort von städtebaulicher, freiraumplanerischer und historischer Bedeutung. Der Beirat betonte, dass für die Neugestaltung ein interdisziplinärer Ansatz erforderlich sei. Aktualisierungen zu diesem Projekt werden auf der nächsten öffentlichen Sitzung am 11. und 12. Juni 2026 vorgestellt. Nähere Informationen gibt es über die Presse sowie auf der Website des Beirats unter www.luebeck.de/gestaltungsbeirat.
Die Märzsitzung legte den Grundstein für künftige städtebauliche Entwicklungen in Lübeck. Die Beschlüsse des Beirats zu den Projekten an der Holstenstraße und am Mühlentor-Kreisverkehr werden die weiteren Planungsdebatten prägen. Bürgerinnen, Bürger und Interessengruppen können sich auf der öffentlichen Junisitzung über den Stand der Dinge informieren.






