Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Rekordbeteiligung und spannender Zweikampf zwischen Grünen und CDU
Brigitta SchülerHohe Wahlbeteiligung bis 14:00 Uhr in der Landtagswahl in Baden-Württemberg - Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Rekordbeteiligung und spannender Zweikampf zwischen Grünen und CDU
In Baden-Württemberg gehen die Wählerinnen und Wähler heute zur Landtagswahl 2026 – und die frühe Wahlbeteiligung übertrifft bereits die Zahlen vergangener Jahre. Bis Sonntag, 14 Uhr, hatten 41,34 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, deutlich mehr als die 30,57 Prozent zur gleichen Zeit bei der Wahl 2021. Die Wahllokale bleiben bis 18 Uhr geöffnet; die Behörden rufen alle noch Unentschlossenen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Die Wahl wird vor allem als Zweikampf zwischen den Grünen und der CDU verfolgt. Für die Grünen tritt Cem Özdemir an, während die CDU mit Stefan Hagel ins Rennen geht. Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin – ein Kontrast zu 2021, als die Grünen mit 32,6 Prozent (58 Sitze) klar vor der CDU mit 24,1 Prozent (42 Sitze) lagen. Auch SPD, FDP, AfD und Die Linke sind wieder dabei, doch keine Partei konnte damals an den Erfolg der Grünen anknüpfen.
Die Briefwahl spielt in diesem Jahr erneut eine zentrale Rolle. Rund zwei Millionen Wähler haben Wahlunterlagen beantragt – 2021 war es noch etwa ein Drittel. Damals machten Briefwähler 51,5 Prozent der Gesamtstimmen aus, wobei fast alle ihre Stimme abgaben. Die Landeswahlleiterin Cornelia Nesch erinnerte alle, die noch nicht gewählt haben, daran, wie wichtig ihre Teilnahme ist.
Wirtschaftliche Sorgen prägen diese Wahl und verleihen dem Wahlkampf zusätzliche Dringlichkeit. Beide großen Parteien werben um die Gunst der Wähler, während diese ihre Entscheidung treffen, bevor die Wahllokale schließen.
Das Ergebnis dieser Wahl wird die politische Ausrichtung Baden-Württembergs für die nächsten fünf Jahre bestimmen. Die endgültigen Zahlen stehen noch aus, doch die hohe frühe Wahlbeteiligung deutet auf ein großes öffentliches Interesse hin. Bis zum Ende der Wahl bleibt es ein enges Rennen zwischen Grünen und CDU.






