26 April 2026, 08:23

Kreativschaffende und Holzhandwerk: Wie Pforzheim neue Wege geht

Gemälde mit dem Titel "Die Schreinerwerkstatt" von William Hogarth, das zwei Männer bei der Arbeit in einer Werkstatt mit einem Tisch voller Werkzeuge und anderer Gegenstände zeigt, Fenster an den Seiten und einen Hintergrund aus Bäumen, Bergen und Himmel.

Kreativschaffende und Holzhandwerk: Wie Pforzheim neue Wege geht

Kreativschaffende und Holzverarbeiter erkunden in Pforzheim neue Kooperationen

Ein kürzlich in Pforzheim abgehaltener Strategie-Workshop brachte Kreativschaffende und Unternehmen der Holzverarbeitung zusammen, um mögliche Partnerschaften auszuloten. Die im EMMA Kreativzentrum veranstaltete Tagung hatte zum Ziel, aktuelle Herausforderungen der Holzbranche zu bewältigen und durch Zusammenarbeit Innovationen anzustoßen. Organisiert wurde sie von lokalen Kreativnetzwerken, Branchenclustern und regionalen Agenturen.

Veranstalter des Workshops waren die Kreativwirtschaft Pforzheims, das Netzwerk Zukunft.Denken, der Cluster RegioHolz, die Cluster-Agentur Baden-Württemberg sowie die Handwerkskammer Karlsruhe. Die Teilnehmer diskutierten, wie Kreativschaffende Holzverarbeitungsbetriebe dabei unterstützen können, sich an zukünftige Anforderungen anzupassen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Viele Unternehmen der Holzbranche kämpfen damit, regionale Traditionen mit den Anforderungen des globalen Marktes in Einklang zu bringen. Einige verfügen weder über die nötigen Ressourcen noch über das Know-how, um neue Herausforderungen zu meistern. Kreativschaffende hingegen bringen frische Impulse ein – durch interdisziplinäres Denken und innovative Lösungsansätze.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand das Potenzial für gegenseitige Vorteile: Kreativschaffende können als Katalysatoren wirken, Innovationen vorantreiben und Holzunternehmen bei der Modernisierung helfen. Zudem wurden zentrale Handlungsfelder identifiziert, in denen eine Zusammenarbeit beide Sektoren stärken könnte.

Die Veranstaltung bestätigte das große Interesse der Holzbranche an der Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden. Durch die Einbindung externer Expertise könnten Holzverarbeitungsbetriebe neue Wege finden, um sich anzupassen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Als nächste Schritte sind Pilotprojekte oder gemeinsame Initiativen denkbar, um aus Ideen konkrete Maßnahmen zu entwickeln.

Quelle